Gate-News-Mitteilung, 22. April — Festlandchinesische Versicherer haben in diesem Jahr laut UBS mehr als US$250 Millionen in Hongkong-IPO-Investments gesteckt. Ping An, Taikang Life, New China Life und China Post Life machen den Großteil der Aktivitäten aus, die bereits nahe an die Gesamtsumme des Vorjahres heranreichen.
Die Investitionen flossen vor allem in Aktien aus den Bereichen KI, Halbleiter, neue Energie und Biotechnologie. Niedrige Zinsen im Inland und Beijings Unterstützung für langfristige Eigenkapitalinvestitionen haben Versicherer zu Börsengängen mit potenziell höheren Renditen veranlasst. Regulatorische Änderungen, darunter gesenkte Risikogewichte für bestimmte Aktienbestände und niedrigere Kapitalanforderungen für langfristige Positionen, haben Versicherer ermutigt, im Markt als "patientenorientiertes Kapital" aufzutreten.
Die Verlagerung spiegelt breitere Bemühungen der Regierung wider, die Gelder der chinesischen Versicherungsbranche — insgesamt 38,5 Billionen Yuan (US$5.65 trillion) bis Ende 2025 — in aufstrebende und zukünftige Industrien zu lenken. Große Zusagen als Eckpfeiler von Versicherern stärken zudem das Vertrauen der Anleger in Hongkong-IPOs, insbesondere da die Stadt im Vergleich zu Bewertungsgrenzen im A-Share-Markt für viele Festlandchinesische Unternehmen zum bevorzugten Börsenplatz geworden ist.