CLARITY Act steht vor Frist von 2 Monaten im Wettbewerb um Zeit im Senatsplenum

Das CLARITY Act des US-Senats (Comprehensive Digital Asset Regulatory Framework) steht vor einem zunehmend eng getakteten Gesetzgebungszeitplan: Stand 21. Mai 2026 verbleiben nur noch ungefähr zwei Monate. Laut Anne Kelley, Partnerin bei MercuryStrategy Partners, konkurriert der Gesetzentwurf nun im Senat um Zeit auf dem Plenum mit einem Budget-Reconciliation-Gesetzentwurf, um eine Einstellung der Transportation Security Administration (TSA) zu beenden, die auf Juni verschoben wurde. Das CLARITY Act muss vor der August-Pause (10. August bis 11. September 2026) den Senat passieren, um voranzukommen, da sich die Bundesgesetzgeber ab September auf die Vorbereitung der Wahlen zur Zwischenwahl fokussieren. Unter Berücksichtigung geplanter Pausen am 25.–29. Mai und 29. Juni–10. Juli verbleiben bis zur August-Frist ungefähr acht Wochen.

Der Wettbewerb um Plenarzeit nimmt zu

Anne Kelley erklärte am 21. Mai 2026, dass „die wertvollste Ware in Washington, DC die Plenarzeit des Senats ist“. Sie führte aus, dass das CLARITY Act nun nicht nur mit Bestätigungen und Gesetzesentwürfen zur Wohnungsbaupolitik um Zeit im Plenum konkurrieren muss, sondern auch mit dem Budget-Reconciliation-Gesetzentwurf. Dieser Wettbewerb schafft erhebliche Hürden, um noch vor der August-Pause eine Plenarabstimmung zu sichern.

Zeitplan und gesetzgeberische Zwänge

Fachleute gehen davon aus, dass das CLARITY Act den Senat vor der August-Pause passieren muss, um nicht depriorisiert zu werden. Nach September konzentrieren sich die Bundesgesetzgeber auf die Vorbereitung der Zwischenwahlen und entziehen dem Gesetzentwurf damit faktisch die aktive Prüfung. Der Gesetzentwurf hat eine endgültige Frist bis zum 3. Januar 2027, wenn eine neue Sitzungsperiode des Kongresses beginnt; jeder Gesetzentwurf, der bis zu diesem Datum nicht verabschiedet ist, wird automatisch eingestellt.

Offene inhaltliche Punkte

Das CLARITY Act enthält noch nicht geklärte Fragen, darunter eine Ethik-Klausel, die die Nutzung digitaler Assets durch öffentliche Amtsträger einschränkt, sowie Bestimmungen zu Zahlungen von Stablecoin-Prämien. Diese Punkte müssen abgeschlossen werden, bevor der Gesetzentwurf zur Abstimmung im Senatsplenum weitergehen kann.

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