Coinbase Institutional hat in einem X-Post die Community darüber informiert, dass die Interviews mit institutionellen Krypto-Investoren abgeschlossen sind. Ihre Antworten haben Licht auf mehrere Aspekte des Kryptomarktes geworfen. Dazu gehören, ohne Einschränkung, Volatilität, Allokation und die Nutzung von Stablecoins.
Coinbase hat in Zusammenarbeit mit EY-Parthenon 350 institutionelle Krypto-Investoren interviewt. Ziel war es, ihre Meinungen zu verschiedenen Aspekten des Kryptomarktes zu erfassen. Dabei wurden Einblicke in Allokationsabsichten und Tokenisierung sowie weitere Punkte gewonnen.
Etwa 49 % der Teilnehmer gaben an, dass die Marktschwankungen sie dazu veranlasst haben, ihre Herangehensweise an den Markt zu überdenken. Sie sagten, dass die Volatilität sie dazu gebracht hat, sich auf Risikomanagement, Liquidität und Positionsgröße zu konzentrieren.
In Bezug auf die Allokation ergab die Umfrage, dass 73 % von ihnen planen, ihre Allokation digitaler Vermögenswerte in diesem Jahr zu erhöhen, während 1 % vorhaben, ihre Zahlen zu senken. Fast 26 % der Teilnehmer gaben an, ihre Allokationen im Jahr 2026 unverändert zu lassen – gegenüber 33 % zuvor.
Coinbase Institutional hat in dem X-Post weiter erklärt, dass Stablecoins neue Maßstäbe setzen. Dies geht laut Beitrag über den Handel hinaus. Es wurde festgestellt, dass 86 % der Investoren entweder Stablecoins verwenden oder aktiv erforschen, um Geld zu bewegen. Die Perspektive auf Geldbewegungen wird durch internes Cash-Management ergänzt.
Eine bedeutende Anzahl von Investoren wies darauf hin, dass 24/7-Handel ein Vorteil bei der Nutzung von Stablecoins ist.
Der Stablecoin-Sektor verzeichnet zudem einen zunehmenden Wettbewerb zwischen DAI und USD1 hinsichtlich Marktkapitalisierung. USD1 hat sich bisher zurückgezogen, aber einen großen Abstand zu PYUSD. USDT und USDC nehmen die ersten beiden Plätze in der Rangliste ein, in dieser Reihenfolge.
Die letzten Bemerkungen der Investoren beziehen sich auf Tokenisierung und Regulierung. Tokenisierung wird voraussichtlich die Branche in den nächsten 3-5 Jahren transformieren, ein vorläufiger Zeitrahmen. Die am stärksten betroffenen Bereiche könnten Handel, Clearing und Abwicklung sein. Fast 61 % der Investoren vertreten diese Meinung.
Regulierung wird durch zwei unterschiedliche Theorien betrachtet – sie wird sowohl als Beschleuniger als auch als Hindernis gesehen. Die positive Ansicht ist, dass Regulierung die Akzeptanz fördert. Das Gegenargument lautet, dass der Gemeinschaft noch Klarheit in Bezug auf die Regulierung fehlt.
Die Marktstruktur, die von 78 % der Teilnehmer gewählt wurde, folgt auf Lizenzierung und steuerliche Behandlung, mit 56 % bzw. 54 % der Stimmen.
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