Drei der größten Banken Japans teilten mit, dass sie in diesem Geschäftsjahr gemeinsam eine Stablecoin herausgeben werden, das im März endet. Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG), Sumitomo Mitsui Financial Group (SMBC) und Mizuho Financial Group werden einen Rat einrichten, um operative Rahmenbedingungen zu prüfen und sich auf die Ausgabe von Stablecoins vorzubereiten, wie aus einer Stellungnahme auf der Website von MUFG hervorgeht.
Die drei Banken würden als „gemeinsame Abwickler“ agieren und eine Trust-Bank oder eine ähnliche Einrichtung werde als Treuhänder fungieren, hieß es in der Erklärung. Japans Financial Services Agency (FSA) signalisierte im vergangenen November Unterstützung für die Entwicklung einer Stablecoin durch die drei Banken. In jüngster Zeit sagte zudem die regierende Liberal Democratic Party (LDP), der Staat solle die Nutzung von yen-basierten Stablecoins fördern.
An den Yen gekoppelte Token machen nur einen verschwindend geringen Anteil am Markt aus und entfallen auf weniger als 50 Millionen US-Dollar in dem 311 Milliarden US-Dollar großen Sektor. Der bekannteste ist JPYC mit einer Marktkapitalisierung von rund 18 Millionen US-Dollar, ausgegeben von einer Fintech-Firma mit Sitz in Tokio, die denselben Namen trägt.
NYSD setzt sich für strenge Regulierung ein
Das New York State Department of Financial Services veröffentlichte am 9. Juni eine vorgeschlagene Regulierung für zugelassene Issuer von Payment-Stablecoins, wie The Block am 10. Juni berichtete. Der Vorschlag würde Stablecoin-Leitlinien, die 2022 erlassen wurden, in formelles Recht überführen und den GENIUS Act sowie nachfolgende bundesstaatliche Regelsetzungsmaßnahmen einbeziehen.
Die größte Änderung betrifft die Verwahrung von Reservevermögen. Stablecoin-Issuer müssten Reserven bei mehreren Verwahrstellen halten. Der Vorschlag führt außerdem neue Maßnahmen zur Rücknahme ein, um zu verhindern, dass Reserven übermäßig bei einer einzelnen Verwahrstelle konzentriert werden.
Auch die Pflichten zum Risikomanagement würden gestärkt. Issuer müssten Rahmenwerke einrichten, die Sicherheit, interne Kontrollen und Audits, Insiderhandel sowie die Aufsicht über externe Dienstanbieter abdecken.
Ein System mit doppelter Autorisierung würde für das Management der Reserven gelten. Jeden Monat müssten der CEO und der CFO eines Issuers die Richtigkeit der Berichte zur Zusammensetzung der Reserven zertifizieren. Jährlich müssten Issuer außerdem eine Bestätigung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die Wirksamkeit der internen Kontrollen vorlegen.
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