Coinbase warnt vor 7 Millionen Bitcoin: Quantenrisiken, und nennt drei Maßnahmen zur Absicherung

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比特幣量子風險

Das Coinbase-Quantum-Consulting-Komitee veröffentlichte am 12. Juni einen Bericht, in dem Blockchain-Entwickler dazu aufgerufen werden, umgehend Vorbereitungen für die Post-Quantum-Migration zu starten, und schätzt, dass aufgrund von öffentlicher Schlüssel-Exposition und Adresswiederverwendung etwa 7 Millionen Bitcoin einem potenziellen Risiko künftiger Quantenangriffe ausgesetzt sind. Das Komitee betont, dass derzeit noch kein Quantencomputer in der Lage ist, die Kryptografie der Blockchain zu knacken, aber die Kryptocommunity „jetzt anfangen muss, sich vorzubereiten – und nicht darüber zu diskutieren, wann die Bedrohung überhaupt eintrifft“.

Coinbase-Bericht schätzt Quantenlücken ein: Rund 7 Millionen Bitcoin als Risiko identifiziert

Das Komitee bestätigt im Bericht, dass derzeit etwa 7 Millionen Bitcoin als Quantenangriffslücke identifiziert werden, die auf zwei Arten auftreten:

Exposition des öffentlichen Schlüssels: In älteren Adresstypen ist der öffentliche Schlüssel direkt auf der Kette offengelegt

Adresswiederverwendung: Dieselbe Adresse wird mehrfach genutzt, wodurch der öffentliche Schlüssel ableitbar wird

Das Komitee schreibt in seinem Bericht: „Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei vielen um Satoshi-Token oder -Gelder handelt, deren Eigentümer längst den privaten Schlüssel verloren haben.“ Das Komitee weist zugleich darauf hin, dass technische Arbeiten zum Upgrade von Bitcoin, Ethereum und anderen Netzwerken nicht erst beginnen sollten, nachdem sich die Community darauf geeinigt hat, wie man anfällige Token behandelt.

Drei Lösungsansätze zur Behandlung nicht migrierter Token: Inhalte vom Komitee bestätigt

Das Komitee schlägt in seinem Bericht drei Vorgehensweisen für Token vor, die nicht in quantensichere Adressen migriert wurden:

Nach Ablauf der Frist dauerhaft einfrieren oder vernichten: Token, die die Migration nach Festlegung der Frist nicht abgeschlossen haben, werden dauerhaft eingefroren oder vernichtet.

Keine Maßnahmen ergreifen: Den Nutzern selbst überlassen. Das Komitee merkt an: „Das zwangsweise Vernichten von Kryptowährungen steht über dem Eigentum und schafft Präzedenzfälle für Eingriffe auf Ebene des Netzwerks – das widerspricht den Kernprinzipien von Bitcoin.“

Kompromissmaßnahmen: Dazu gehören etwa Einschränkungen, wie viele anfällige Token pro Block verschoben werden dürfen; oder die Akzeptanz spezieller kryptografischer Nachweise als Ersatz für traditionelle Signaturen, sodass Nutzer eine Migration öffentlich zusagen können, ohne private Schlüssel offenzulegen.

Das Komitee bestätigt: „Die obigen Vorschläge sind miteinander kompatibel; es gibt keinen Grund, nicht einen oder alle der Vorschläge zu übernehmen, da jeder Vorschlag seine eigenen Vorteile hat.“

Zeitplan der in der Branche bestätigten umgesetzten Schritte

Gemäß Bericht und dazugehörigen Meldungen ergibt sich der folgende Stand der Branchenentwicklung:

Januar 2026: Die Ethereum-Stiftung bildet ein Team, um die Übergangsphase von Ethereum in das Post-Quantum-Zeitalter zu koordinieren, und untersucht Ersatzlösungen durch quantenresistente Signaturen

Februar 2026: Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin veröffentlicht einen Roadmap-Plan für Quanten-Upgrades

April 2026: Das Coinbase-Beraterkomitee warnt, dass Signaturen von Validatoren in Proof-of-Stake-Netzwerken wie Ethereum und Solana gegenüber Quantenangriffen besonders anfällig sein könnten

10. Juni 2026: Die Stellar Development Foundation veröffentlicht einen Roadmap-Plan für die Migration der Nutzer zu quantensicheren Kryptotechnologien

Bitcoin-Entwickler diskutieren in der Community weiterhin, wie mit Bitcoin mit Sicherheitslücken und nicht migrierten Token-Ansprüchen umzugehen ist.

Häufige Fragen

Gibt es derzeit bereits einen Quantencomputer, der die Kryptoschutzmaßnahmen von Bitcoin knacken kann?

Laut dem Bericht des Komitees kann derzeit noch kein Quantencomputer die Kryptografie der Blockchain knacken. Der Bericht schätzt, dass ein kryptografisch relevanter Quantencomputer frühestens 2030 verfügbar sein könnte, der genaue Zeitplan jedoch unklar bleibt.

Welche Arten von Adressen sind in der Quantenrisiko-Schätzung für 7 Millionen Bitcoin enthalten?

Laut dem Bericht des Komitees betreffen die Quantenrisiko-Token vor allem zwei Kategorien: Adresstypen, bei denen der öffentliche Schlüssel direkt offengelegt ist, sowie Adressen, bei denen der öffentliche Schlüssel aufgrund von Adresswiederverwendung ableitbar wird. Das Komitee erläutert, dass viele davon als Token gelten, die von Satoshi gehalten werden, bei denen jedoch der private Schlüssel verloren gegangen ist.

Aus welchen Institutionen besteht das Coinbase-Komitee?

Laut dem Bericht decken Mitglieder des Coinbase-Komitees für Quantenberechnung und unabhängige Blockchain-Beratung die folgenden Institutionen ab: Stanford University, The University of Texas at Austin, die Ethereum Foundation, Eigen Labs, die Bar-Ilan University sowie die University of California, Santa Barbara. Das Komitee wurde von Coinbase im Januar 2026 gegründet.

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