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Drei Deals im Februar verschlangen fast die Hälfte aller in diesem Monat in Krypto eingesammelten Gelder. Nur drei. Diese einzelne Tatsache sagt mehr über den aktuellen Stand der Krypto-Finanzierung aus als die Schlagzeilenzahlen.
Laut Daten des Forschungsunternehmens Messari stieg die gesamte Krypto-Finanzierung in den 12 Monaten bis März 2026 um fast 50 % im Vergleich zum Vorjahr.
Doch die Anzahl der einzelnen Deals sank im gleichen Zeitraum um 46 %. Weniger Runden. Größere Beträge. Die durchschnittliche Dealgröße erreichte 34 Millionen Dollar — ein Anstieg um 272 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der aktiven Investoren sank um etwa ein Drittel auf 3.225.
Verwandte Lektüre: Bitcoin-Mining verlässt die Erde: Nvidia-gestütztes Unternehmen zielt auf den WeltraumDiese drei herausragenden Deals im Februar waren die 200-Millionen-Dollar-Investition von Tether in den Online-Marktplatz Whop, eine Series B von 75 Millionen Dollar für die Sportwettenplattform Novig, angeführt von Pantera Capital, und eine Series B von 70 Millionen Dollar für ARQ, eine lateinamerikanische Fintech-App rund um Stablecoins, unterstützt von Sequoia Capital. Zusammen machten sie 44 % der fast 800 Millionen Dollar aus, die im gesamten Monat gesammelt wurden.
Messari beschreibt dieses Muster als Kapitalkonzentration, die durch späte und strategische Mega-Runden getrieben wird. Eine Handvoll gut positionierter Unternehmen zieht enorme Summen an, während kleinere Akteure um die Reste kämpfen.
Frühphasen-Finanzierungen bleiben laut Berichten aktiv, sind aber verstreut. Messari verwies auf eine Runde von Interstate mit 1,5 Millionen Dollar, an der mehr als 15 Investoren beteiligt waren — darunter Firmen wie Bloccelerate VC und einzelne Angel-Investoren. Diese fragmentierte, kleinteilige Aktivität findet in großem Volumen statt. Sie unterscheidet sich jedoch deutlich von den Mega-Runden, die Schlagzeilen machen.
Fünf-Jahres-Trend der monatlichen Veränderungen bei Krypto-Finanzierungen. Quelle: Messari
Hier ist der Teil, den die Überschrift verschweigt. Messari-CEO Eric Turner wies auf ein Problem hin, das über die Anzahl der Deals hinausgeht: Abgesehen von Dragonfly Capital hat kein großer Krypto-Venture-Fonds kürzlich einen neuen Fonds geschlossen. Dragonfly schloss einen Fonds mit 650 Millionen Dollar, der sich auf reale Vermögenswerte konzentriert, steht aber weitgehend allein da. Turner brachte es auf den Punkt — die Branche braucht frisches Kapital.

BTCUSD-Handel bei 68.749 $ im 24-Stunden-Chart: TradingView
Verwandte Lektüre: Krypto erhält einen Schub durch Trumps neuen nationalen Cyber-Strategie### Krypto-Investoren bleiben aktiv, während neue Fonds zurückgehen
Das ist wichtig, weil Venture-Fonds eine begrenzte Laufzeit haben. Firmen sammeln einen Fonds, setzen ihn über mehrere Jahre ein, dann sammeln sie wieder neu. Wenn die neuen Fondsabschlüsse ausbleiben, fließt das Geld in Deals irgendwann ebenfalls ab.
Der jährliche Zuwachs von 50 % mag auf dem Papier stark erscheinen, wird aber durch bestehende Pools an Kapital angetrieben, die nicht im gleichen Tempo wieder aufgefüllt werden.
Coinbase Ventures, QUBIC Labs und Somnia galten in den letzten drei Monaten laut Messari-Daten als die drei aktivsten Krypto-Investoren.
Featured image from KuCoin, chart from TradingView
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