Die monatliche Anzahl von Venture-Deals im Kryptosektor ist im Mai auf rund 50 Deals gefallen und erreichte damit ein Niveau, das zuletzt in der Zeit vor 2021 zu sehen war, als die Branche nur ein Bruchteil der heutigen Größe hatte. Der Rückgang ist Ausdruck einer Kombination mehrerer Faktoren: Die Aufmerksamkeit der Anleger hat sich insgesamt in Richtung KI verlagert und zieht Kapital aus Kryptoprojekten ab, während der Krypto-Sektor es zugleich schwerer schafft, die Menge an überzeugenden Early-Stage-Möglichkeiten zu liefern, die frühere Zyklen geprägt hatten. Die Verknappung zeigt sich über nahezu jede Kategorie hinweg. Infrastruktur und Krypto-Finanzdienstleistungen, historisch die zwei aktivsten Segmente, liegen beide nahe an Mehrjahrestiefs.
Die monatliche Anzahl von Venture-Deals in Krypto ist im Mai auf rund 50 Deals gefallen. Infrastruktur und Krypto-Finanzdienstleistungen, historisch die beiden aktivsten Kategorien, liegen beide nahe an Mehrjahrestiefs. Die Verknappung ist in den verfügbaren Daten über nahezu jede Kategorie hinweg sichtbar.
Der Rückgang spiegelt eine Kombination mehrerer Faktoren wider. Die Aufmerksamkeit der Anleger hat sich insgesamt in Richtung KI verlagert und Kapital sowie Mindshare strukturell von Kryptoprojekten weggezogen. Gleichzeitig hat der Krypto-Sektor es schwerer, die Menge an überzeugenden Early-Stage-Möglichkeiten zu erzeugen, die die Zyklen 2021 und 2024 geprägt haben.
Trotz der Verlangsamung bei der Deal-Aktivität sind die Gesamtmittel etwas erhöht geblieben. Die 1-Milliarde-US-Dollar-Runde von Kalshi, einer Plattform für Prediction Markets, ist ein aktuelles Beispiel dafür, wie sich die Kapitalkonzentration zeigt: weniger Deals, aber größere Schecks, sobald ein für die Kategorie prägendes Unternehmen auftaucht.
Diese Dynamik deutet auf einen Markt hin, der sich eher konsolidiert als gleichmäßig schrumpft. Generalistische Krypto-VCs werden selektiver, während Projekte, die Vertrauen auslösen können, überproportional große Runden anziehen. Die Deal-Anzahl erzählt einen Teil der Geschichte, während das Dollar-Volumen einen anderen Teil zeigt.
Da die Deal-Zahlen auf Tiefstände vor dem Zyklus gesunken sind, ist das wettbewerbliche Rauschen, das frühere Boom-Phasen geprägt hat, weitgehend abwesend. Projekte, die klaren Nutzen und Zugkraft nachweisen können, arbeiten mit weniger Gedränge als in keinem Moment der letzten Jahre.
Ob die Deal-Aktivität in der zweiten Hälfte von 2026 zurückkehrt, hängt unter anderem davon ab, ob neue Verticals jenseits von Prediction Markets und Finanzinfrastruktur die Art von Anlegerüberzeugung hervorbringen können, die eine breitere Erholung der Finanzierung antreibt.
Was hat dazu geführt, dass die Krypto-VC-Deal-Anzahl im Mai auf 50 Deals fiel?
Der Rückgang spiegelt eine Kombination mehrerer Faktoren wider: Die Aufmerksamkeit der Anleger hat sich insgesamt in Richtung KI verlagert und Kapital sowie Mindshare strukturell von Kryptoprojekten weggezogen, während der Krypto-Sektor es zudem schwerer geschafft hat, die Menge an überzeugenden Early-Stage-Möglichkeiten zu liefern, die die Zyklen 2021 und 2024 geprägt haben.
Wie viel hat Kalshi in seiner jüngsten Finanzierungsrunde aufgebracht?
Kalshi, die Plattform für Prediction Markets, hat 1 Milliarde US-Dollar aufgebracht – als aktuelles Beispiel dafür, wie sich die Kapitalkonzentration im aktuellen Markt mit weniger Deals, aber größeren Schecks zeigt, sobald ein für die Kategorie prägendes Unternehmen entsteht.
Welche Krypto-VC-Kategorien sind am stärksten von dem Rückgang der Deal-Anzahl betroffen?
Infrastruktur und Krypto-Finanzdienstleistungen, historisch die beiden aktivsten Kategorien, liegen beide nahe an Mehrjahrestiefs; die Verknappung ist über nahezu jede Kategorie hinweg sichtbar.
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