Gate News-Mitteilung, 20. April — Ein Wochenend-Hack, bei dem fast $300 Millionen aus einem weniger bekannten Krypto-Projekt abgezogen wurden, hat eine Liquiditätskrise auf Aave, dem größten DeFi-Kredit-Ökosystem, ausgelöst. Nutzer zogen daraufhin ungefähr $9 Milliarden ab.
Laut dem Cybersicherheitsforscher PeckShield haben Hacker etwa $200 Millionen der gestohlenen Tokens als Sicherheiten auf Aave eingezahlt, um andere Kryptowährungen zu leihen. Diese Aktion löste bei Aave-Einlegern Bedenken über die mögliche Zahlungsunfähigkeit der Sicherheiten aus, die die Kredite auf der Plattform absichern, und veranlasste eine regelrechte Abhebungswelle.
Der Krypto-Portfoliomanager Pratik Kala stellte fest, dass die Angst vor wertlosen Sicherheiten den massenhaften Exodus von der Plattform auslöste — ein Hinweis auf breitere Ansteckungsrisiken in DeFi-Kreditprotokollen, wenn die Qualität der Sicherheiten infrage gestellt wird.