Laut Bernstein sind die regulären DRAM-Preise am 22. Juni auf einer Pro-Bit-Basis mit High-Bandwidth-Memory (HBM) vergleichbar geworden oder liegen sogar darüber, nachdem sie von Q3 2025 bis Q2 2026 um das 4,5-Fache gestiegen sind. Der Analyst stellte fest, dass DRAM etwa doppelt so viel Umsatz pro Wafer generiert wie HBM, aufgrund höherer Bit-Dichte und höherer Yield-Raten – bei deutlich höheren Gewinnmargen.
Bernstein schätzt, dass die HBM-Preise auf einer Pro-Wafer-Basis ungefähr um das 3-Fache steigen müssten, um die Umsatzgenerierung von regulärem DRAM zu erreichen. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Chiphersteller eine so aggressive Preisgestaltung verfolgen, da zu hohe HBM-Kosten die Entwicklung des AI-Ökosystems bremsen und letztlich die Nachfrage nach Speicher dämpfen könnten.