EZB-Ratsmitglied Nagel: Hoch aufmerksam gegenüber Inflationsrisiken durch den Konflikt mit dem Iran

Laut dem EZB-Ratsmitglied Nagel am Freitag (9. Mai) ist die Zentralbank „sehr wachsam“ in Bezug auf Inflationsrisiken, die durch den Iran-Konflikt angetrieben werden, und wird bei Bedarf Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass steigende Energiekosten sich noch breiter auf die Preise auswirken. Nagel betonte, dass die Entscheidungsträger bereit sind zu reagieren, und sagte: „Der EZB-Rat ist sich bewusst, dass die Risiken für die Preisstabilität zunehmen, und bleibt sehr wachsam. Wir werden alles dafür tun, dass energiebedingte Preiserhöhungen sich nicht ausbreiten und sich nicht verfestigen.“ Zwar bleibe die mittelfristige Auswirkung des Konflikts auf die Inflation „schwer einzuschätzen“, doch die EZB hält ihre Handlungsbereitschaft aufrecht.
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