Laut Aussage des EZB-Vorstandsmitglieds Kerstin Schnabel sollte die Europäische Zentralbank am 26. Mai die Zinsen im Juni anheben, auch wenn die Friedensverhandlungen mit dem Iran erfolgreich sein sollten. Als Begründung nannte sie die anhaltenden Schäden an der Energieinfrastruktur sowie die fortbestehenden Inflationsdrucke.
Schnabel hob hervor, dass die Energiekosten erhebliche Schäden an globalen Lieferketten verursacht hätten, während die Inflation deutlich über dem 2-%-Ziel der EZB liege. Sie sagte, dass die Zweitrundeneffekte sich möglicherweise bereits abzeichnen, da sich der Schock auf breitere Wirtschaftsbereiche ausbreitet.