EZB warnt: Ein möglicher Krieg zwischen Iran könnte die Inflationserwartungen im Euroraum nach oben treiben; Zinserhöhung in zwei Wochen erwartet

Laut dem offiziellen Blogbeitrag der Europäischen Zentralbank, der am 29. Mai veröffentlicht wurde, nannte die EZB Irans Konflikt als möglichen Treiber für höhere mittelfristige Inflationserwartungen unter Verbrauchern im Euroraum. In dem Artikel wurde darauf hingewiesen, dass geopolitische Spannungen und frühere Schocks bei den Energiepreisen die Wahrscheinlichkeit von Haushalten erhöht hätten, mit einem schnelleren künftigen Preiswachstum zu rechnen. Die aktuelle Inflationsrate im Euroraum liegt bei 3% und soll sich weiter beschleunigen. Marktteilnehmer gehen weithin davon aus, dass die EZB in zwei Wochen die Zinssätze um 25 Basispunkte anheben wird. Die Bank hob das Risiko hervor, dass die kurzfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher sich in den mittleren Zeithorizont ausdehnen könnten, während die Effekte der Übertragung von Einzelhandelspreisen weiterhin sichtbar werden.
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