Laut PeckShield und Lookonchain erlebte Echo Protocol am Dienstag eine schwere Sicherheitsverletzung, als ein Angreifer auf der Monad-Blockchain ungefähr 1.000 nicht autorisierte eBTC-Token im Wert von 76,7 Millionen US-Dollar prägt. Sicherheitsexperten kamen zu dem Schluss, dass der Exploit von einem kompromittierten Admin-Privatschlüssel ausging, statt von einem Fehler im Smart Contract. Echo Protocol hat alle plattformübergreifenden (Cross-Chain) Transaktionen ausgesetzt, während der Vorfall untersucht wurde.
Der Angreifer transferierte gestohlene Vermögenswerte über Curvance, eine DeFi-Kreditplattform, und bridgte Gelder anschließend zu Ethereum, bevor er ungefähr 384 ETH (rund 822.000 US-Dollar) über Tornado Cash umtauschte. Daten von DeBank zeigen, dass der Angreifer weiterhin etwa 955 eBTC kontrolliert, ungefähr 95% der gestohlenen Vermögenswerte im Wert von rund 73 Millionen US-Dollar, die bislang unberührt geblieben sind.