Vom 4. Juni 2026 15:00 bis 15:15 UTC verzeichnete ETH in der 15-Minuten-Kerze eine Rendite von +0,82%, mit einer Handelsspanne von 1771,2 - 1791,32 USDT und einer Spanne von 1,13%. Nach dem schnellen Rücksetzer in der vorherigen Phase kam es kurzfristig zu einer technischen Erholungsbewegung; die Marktbeobachtung nahm wieder zu, die Volatilität stieg.
Der wichtigste Treiber dieser Auffälligkeit ist die Nachfrage nach einer technischen Oversold-Erholung. ETH erlebte am 2. Juni einen Tagesrückgang von 7,32%; der Kurs fiel schnell von über 2000 US-Dollar in den Bereich von 1800 US-Dollar zurück, wobei der Rückgang mehr als 10% betrug und teilweise Short-Positionen Gewinnmitnahmen auslösten, was kurzfristig Kaufdruck als Unterstützung schuf. Gleichzeitig wuchs die Erwartung des Marktes auf eine Verbesserung der Skalierbarkeit durch das bevorstehende Glamsterdam-Netzwerk-Upgrade im Juni, was dem Preis zusätzlichen marginalen Rückenwind gab.
Zudem bildet das antizyklische Aufstocken durch Großanleger potenziell eine Bodenstütze. Im Mai haben ETH-„Wale“ ihre Bestände kumuliert um 1,02 Millionen ETH aufgestockt; ihre Gesamtbestände liegen damit über 125 Millionen ETH, im Wert von über 2 Milliarden US-Dollar. In derselben Periode stieg die Zahl der mittelgroßen Adressen mit 1000-10000 ETH von 54 auf 57, was darauf hindeutet, dass Großanleger in der Phase fallender Kurse kontinuierlich Positionen aufbauen. Wenn sich Bitcoin im Bereich von 60.000 US-Dollar stabilisiert, würde das die damit verbundene Abwärtsbelastung auf ETH verringern und mehr Raum für eine Erholung schaffen.
Kurzfristige Volatilitätsrisiken sind zu beachten: ETH verzeichnete in diesem Jahr einen Rückgang von 32%, deutlich mehr als die 11% bei Bitcoin; das schwache Muster bleibt bestehen. Der ETF hat insgesamt sieben Tage in Folge netto 216 Millionen US-Dollar abfließen lassen; Standard Chartered senkte sein Kursziel für 2026 um 47% auf 4000 US-Dollar. Wenn der Wochen-Schlusskurs die Marke von 1850 US-Dollar unterschreitet, könnte das einen technischen Verkaufsdruck auslösen; die Abwärtsziele liegen dann bei 1560 oder sogar 1070 US-Dollar. Anleger sollten besonders die Wirksamkeit der wichtigen Unterstützungszonen, die ETF-Geldflüsse und den Fortschritt des Glamsterdam-Upgrades im Blick behalten.