Barr von der US-Notenbank warnt: Lockerung der Bankkreditregeln birgt Risiko, heute 7. Juni

Laut Jin10 hat der Gouverneur der US-Notenbank Federal Reserve, Michael Barr, die Schritte der Regulierer kritisiert, die im vergangenen Jahr darauf abzielten, die Kreditvergaberestriktionen für Banken zu lockern. Er erklärte, solche Vorschläge „schwächen die Bankenaufsicht erheblich“. Barr warnte heute, dass Schwachstellen durch Deregulierung nicht sofort erkennbar sein könnten, sich aber in den kommenden Jahren ansammeln würden und möglicherweise zu schweren wirtschaftlichen Schäden führen könnten. Er merkte an, dass geringere Kapitalanforderungen, Lockerungen bei Liquiditätsstandards und weniger Aufsicht das Risiko von Belastungen im Bankensektor erhöhen könnten. Zwar bräuchten Banken Wachstumskapazitäten, um wirtschaftliche Innovationen zu unterstützen, doch Barr warnte davor, dass das Verfolgen hoher Gewinne ohne angemessene Schutzmaßnahmen zu überhöhtem Risiko führen und letztlich Unternehmen, Haushalte und die Gesamtwirtschaft gefährden könnte.
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