Am 27. Mai warnte Manuel Aráoz, ehemaliger Chief Technology Officer bei OpenZeppelin, dass KI-Coding-Agenten DeFi grundsätzlich unsicher gemacht hätten. Aráoz argumentierte, dass KI Schwachstellen in öffentlich verfügbaren Smart-Contract-Codes schneller erkennen könne, als Entwickler diese beheben können, wodurch ein asymmetrisches Sicherheitsgefälle entstehe.
Die Warnung fällt mit wachsenden DeFi-Verlusten zusammen. Laut DefiLlama sind in den vergangenen 365 Tagen über 1,1 Milliarden US-Dollar durch DeFi-Exploits verloren gegangen, wobei allein im April 2026 600 Millionen US-Dollar an Protokollverlusten verzeichnet wurden, darunter 292 Millionen US-Dollar von KelpDAO, 285 Millionen US-Dollar von Drift und 197 Millionen US-Dollar von Euler. OpenZeppelin reagierte und erklärte, dass seine Sicherheitsarbeit weiterhin entscheidend sei und dass KI-gestütztes Monitoring die beste Verteidigung gegen neu entstehende Bedrohungen biete.