Französischer Finanzminister fordert eine breitere Nutzung euro-gepoppelter Stablecoins

Gate News-Meldung, 17. April — Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Roland Lescure rief zu einer erweiterten Nutzung euro-gepoppelter Stablecoins auf und forderte europäische Banken dazu auf, eine aktivere Rolle in ihrer Entwicklung zu übernehmen. Er sprach auf einer Kryptokonferenz in Paris.

Lescure äußerte sich besorgt über die zurückbleibende Position Europas im Bereich digitaler Vermögenswerte. Er stellte fest, dass USD-gestützte Stablecoins global dominieren, während euro-denominierte Stablecoins nach wie vor nur in begrenztem Umfang verfügbar sind. Er warnte, dass diese Lücke die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Finanzsystems im Zuge seiner digitalen Transformation schwächen könnte.

Der Minister forderte Finanzinstitute direkt auf, „Einlagen-Token“ zu entwickeln — Produkte, die Bankeinlagen in digitale Vermögenswerte umwandeln. Laut Lescure könnten solche Token Zahlungssysteme beschleunigen, Kosten senken und die Lücke zwischen traditionellem Finanzwesen und Blockchain-Technologie schließen. Seine Äußerungen erfolgen, während die Europäische Union weiterhin ihre regulatorischen Vorgaben für Kryptoanlagen und Stablecoins klärt, und Experten gehen davon aus, dass eine weitreichende Übernahme von eurogestützten Stablecoins Europas Position im globalen Wettbewerb um Finanzgeschäfte stärken könnte.

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