Laut Nice-Matin haben die französischen Behörden am 25. Juni in Cavalaire-sur-Mer eine Mutter und ihren Sohn festgenommen, die ein wohlhabendes Paar um Kryptowährungen im Wert von 1,5 Millionen Euro betrogen haben sollen. Die beiden nutzten ein angebliches Grundstücksverkaufsgarantie-Schema, um die Opfer zu überzeugen, die Gelder auf bestimmte Konten einzuzahlen. Anschließend erlangten sie bei einem Treffen in Mailand über eine in einer Brille versteckte Miniaturkamera die privaten Schlüssel der Opfer.
Drei Immobilien der Verdächtigen an der Côte d’Azur im Wert von rund 1,9 Millionen Euro wurden von den Behörden beschlagnahmt. Beide Tatverdächtigen haben Vorstrafen und stehen unter gerichtlicher Aufsicht. Der Fall soll am 1. September vor dem Strafgericht von Draguignan verhandelt werden; die Anklage lautet auf bandenmäßigen Betrug und Geldwäsche.