Vertrauenswürdiger redaktioneller Inhalt, geprüft von führenden Branchenexperten und erfahrenen Redakteuren. Werbung Offenlegung
Die Bank Russlands hat vorgeschlagen, Banken und Brokerage-Firmen die Erlaubnis zu erteilen, Lizenzen für den Betrieb von Krypto-Börsen zu erhalten.
Ein Bericht von Interfax vom 5. März besagt, dass die Zentralbank Russlands (CBR) Gouverneurin Elvira Nabiullina vorgeschlagen hat, Banken und Brokern die Möglichkeit zu geben, Krypto-Börsenlizenzen über einen Benachrichtigungsprozess zu erhalten, basierend auf ihren aktuellen Lizenzen. Diese Aussage wurde bei der jährlichen Versammlung der Kreditinstitute mit der Zentralbank gemacht.
Verwandte Lektüre: Eric Trump kämpft gegen große Banken wegen „anti-amerischer“ Krypto-LobbyarbeitLaut Nabiullina zielt der Vorschlag darauf ab, die Infrastruktur des Bankensektors zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Betrug zu nutzen, um die Kunden des digitalen Vermögensmarktes besser zu schützen. In einem scheinbar versöhnlichen Schritt zwischen Regulierungsbehörden und Händlern digitaler Vermögenswerte spricht Nabiullina direkt einige der Hauptbedenken an, die traditionell von der traditionellen Finanzwelt gegen Krypto-Assets vorgebracht werden:
Wir hoffen, dass Ihre umfangreiche Bankerfahrung im Bereich AML/CFT [Anti-Geldwäsche und Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung] sowie Ihre Erfahrung in der Betrugsbekämpfung dazu beitragen werden, Ihre Kunden im Krypto-Markt zu schützen, sobald dieser legalisiert ist.
Die Erlaubnis für Börsen, die auf Benachrichtigungen basiert, bedeutet, dass Institutionen Kryptowährungsdienste an bestehende Finanzlizenzen anhängen könnten, anstatt einen separaten, eigenständigen Genehmigungsprozess durchlaufen zu müssen.
Nach den Entwürfen der Regeln würden Krypto- und Stablecoins als „Währungswerte“ behandelt: Russen könnten sie besitzen und handeln, aber die Nutzung als inländisches Zahlungsmittel würde weiterhin eingeschränkt bleiben.
Was das Risikoniveau betrifft, bleibt Naibullina vorsichtig. Sie klärte, dass es eine vorübergehende Grenze für die Beteiligung der Banken an dieser Vermögensklasse geben werde:
Wir möchten jedoch das Risiko, das eine Bank in diesem Bereich eingeht, auf ein Prozent des Kapitals begrenzen. Lassen Sie uns zunächst beobachten, wie Banken innerhalb dieser Ein-Prozent-Grenze agieren, und dann entscheiden, ob wir weiter voranschreiten müssen.
Laut dem Interfax-Bericht können qualifizierte Investoren Krypto-Assets ohne Einschränkungen erwerben, während nicht qualifizierte Investoren auf den Kauf von bis zu 300.000 Rubel pro Jahr über einen einzigen Vermittler beschränkt sind. Der Vorschlag macht Banken effektiv zu den primären regulierten Zugangswegen für den Handel mit digitalen Vermögenswerten.
Verwandte Lektüre: OG Trader Sillytuna sagt, dass $24 Mio. Krypto-Diebstahl mit Gewaltandrohungen verbunden war## Russlands Hin und Her
Seit 2020 erkennt Russland digitale Vermögenswerte als Eigentum an, verbietet sie jedoch als Zahlungsmittel. Russland flirtete 2022 mit einem vollständigen Verbot und wechselte dann zu „regulieren, nicht verbieten“. Bis 2024–2025 erlaubte Russland begrenzte grenzüberschreitende Nutzung, legalisierte das Mining und öffnete den Markt nur für Banken und „super qualifizierte“ Investoren, während der Einzelhandel, P2P- und ausländische Plattformen im Graubereich bleiben.
Russland ist langsam, aber sicher von Feindseligkeit zu einer eng kontrollierten Akzeptanz übergegangen: Der neue Vorstoß, Banken und Broker als Kryptowährungsintermediäre zu lizenzieren, zielt darauf ab, Aktivitäten ins Inland zu ziehen, sie zu besteuern, Kapitalverkehrskontrollen zu bewahren und nicht lizenzierte ausländische Börsen zu marginalisieren, anstatt Krypto selbst zu verbieten.
Die Zentralbank strebt an, den umfassenderen rechtlichen Rahmen bis Mitte 2026 abzuschließen, wonach Strafen für nicht lizenzierte Vermittler und Offshore-Plattformen, die sich nicht in Russland ansiedeln, in Kraft treten sollen.

BTC-Preisentwicklung zeigt auf dem Tageschart einen Abwärtstrend. Quelle: BTCUSD auf Tradingview
Titelbild von ChatGPT, BTCUSD-Chart von Tradingview
Redaktionsprozess für bitcoinist konzentriert sich darauf, gründlich recherchierte, genaue und unparteiische Inhalte zu liefern. Wir halten strenge Quellenstandards ein, und jede Seite wird sorgfältig von unserem Team aus Top-Technologieexperten und erfahrenen Redakteuren geprüft. Dieser Prozess stellt die Integrität, Relevanz und den Wert unserer Inhalte für unsere Leser sicher.