Laut Bloomberg hat ein GameStop-Aktionär eine Sammelklage eingereicht, um eine Abstimmung über eine Aktienoptionszusage im Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar zu blockieren, die CEO Ryan Cohen erhalten soll. Er macht dabei unzureichende Offenlegung und verfahrenstechnische Unregelmäßigkeiten geltend.
Die Klage behauptet, dass der Vorstand die Wahlverfahren im Zusammenhang mit Cohens Möglichkeit, seinen Anteil von 9,3 % zu stimmen, wiederholt geändert habe – ebenso wie die Frage, wie Enthaltungen gezählt werden. Die Aktionärsabstimmung ist für den 7. Juli angesetzt. Cohen stünden dann die vollen 3,5 Milliarden US-Dollar an Aktienoptionen zu, falls das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 10 Milliarden US-Dollar sowie ein EBITDA von 10 Milliarden US-Dollar erreicht.