General Motors wirft Pläne für LFP-Batterien über Bord und wechselt auf eigene LMR-Technologie

Laut Reuters und dem Batteriechef von General Motors, Kurt Kelty, verlagert sich der Autohersteller weg von Lithium-Eisenphosphat-(LFP)-Batterien und konzentriert sich stattdessen auf die Lithium-Mangan-reiche-(LMR)-Technologie für künftige Elektrofahrzeuge. Während GM zuvor angekündigt hatte, bis Ende 2027 in einer Fabrik in Tennessee LFP-Batterien herstellen zu wollen, hat Kelty kürzlich offengelegt, dass sich die Strategie geändert hat: Das Werk soll in diesem Monat mit der Produktion von LFP-Zellen beginnen, aber vor allem für Energiespeichersysteme und nicht für Fahrzeuge. „LFP wird möglicherweise am Ende nicht in unser Produktportfolio aufgenommen“, sagte Kelty und bezeichnete LMR als GM‘s „Kerntechnologie“ für die Zukunft. Das Unternehmen strebt eine Kommerzialisierung von LMR-Batterien bis 2028 an und behauptet, dass die Technologie vergleichbare Herstellungskosten wie LFP biete, dabei aber eine höhere Energiedichte und eine längere Reichweite beim Fahren ermögliche.
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