Deutschland gibt Plan für F126-Fregatten nach Haushaltskrise nach dem Zweiten Weltkrieg auf und setzt auf MEKO-A-200-Schiffe.

Nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums vom 24. Juni gab das Land seinen Plan zur Beschaffung von sechs Fregatten der F126-Klasse aufgrund von Verzögerungen im Zeitplan und Kostenüberschreitungen auf. Das Ministerium kündigte stattdessen an, acht MEKO-A-200-Fregatten vom heimischen Rüstungskonzern ThyssenKrupp Marine Systems zu beauftragen, mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 11,6 Milliarden Euro (etwa 20 Milliarden US-Dollar). Das ursprüngliche F126-Programm, das mit 12,8 Milliarden Euro für sechs Schiffe mit einer Verdrängung von 10.000 Tonnen budgetiert war, hatte vor der Absage bereits 2,3 Milliarden Euro verbraucht. Die MEKO-A-200-Schiffe werden 4.000 Tonnen verdrängen und 120 Meter lang sein.
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