Goldman Sachs' Frühwarnung bestätigt: Momentum-Aktien fallen in 10 Tagen um 24%, könnten um weitere 50% fallen

Laut Goldman Sachs fiel der Korb mit Hoch-Beta-Momentum-Strategien Anfang Juli innerhalb von zwei Handelstagen um 18 %, nachdem das Unternehmen seine Warnung vor einer „Sommerverlangsamung“ herausgegeben hatte. Der Momentum-Faktor ist innerhalb von nur 10 Tagen um 24 % von seinem Höchststand gefallen – doppelt so viel wie die historische durchschnittliche Korrektur von 12 % – und damit weit schneller als der übliche Erholungszeitraum von 24 Tagen.

Der Handelsdesk von Goldman Sachs hat erste Anzeichen einer Kaufgelegenheit bei Kursschwächen ausgemacht und weist darauf hin, dass sich ähnliche Korrekturen historisch gesehen erholt haben. Allerdings warnte das Unternehmen, dass Momentum-Faktoren bei einer Beschleunigung des Deleveraging einen maximalen potenziellen Rückgang von 50 % erleiden könnten. Die Bank führte den scharfen Ausverkauf auf saisonale Faktoren wie geringere Liquidität und Anpassungen der Positionierung zum Quartalsende zurück, während sie betonte, dass Momentum-Strategien weiterhin mit Kapital überfüllt seien. Zudem zeigte sich ein globaler synchroner Verkaufsdruck, da die südkoreanischen Aktienmärkte Rekord-Nettoabflüsse ausländischer Investoren verzeichneten.

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