Laut Goldman Sachs steht Hongkong in diesem Monat und darüber hinaus eine beispiellose Welle von Aktiensperrfrist-Abläufen bevor: In den nächsten 12 Monaten sollen gesperrte Aktien im Wert von 274 Milliarden US-Dollar (etwa 2,14 Billionen Hongkong-Dollar) freigegeben werden – ein Rekordhoch. Morgan Stanley warnte, dass sich der Verkaufsdruck auf Juli und September konzentrieren werde und möglicherweise die Marktliquidität belasten könnte, selbst wenn die Fundamentaldaten der Unternehmen solide bleiben.
In der Vergangenheit sind Aktien innerhalb von drei bis sechs Monaten nach solchen Ereignissen typischerweise um 4 bis 7 Prozent gefallen. Zu den bemerkenswerten Fällen in dieser Woche zählen der KI-Entwickler Zhipu (02513) mit 25,6 Millionen Aktien, deren sechsmonatige Sperrfrist endet – etwa 6 Prozent der ausgegebenen Aktien – sowie MiniMax (00100) und Shanghai Tiananshu (09903), die ebenfalls erhebliche Freigaben von 45 Prozent bzw. 4,3 Prozent ihrer ausgegebenen Aktien zu verzeichnen haben.