Hunderte von Ethereum-(ETH)-Wallets, darunter einige, die seit über sieben Jahren inaktiv waren, wurden laut Coin Bureau und der Krypto-Community gleichzeitig in einem ungewöhnlichen Transaktionsereignis im Ethereum-Netzwerk kompromittiert. Vermögenswerte aus den betroffenen Wallets wurden an dieselbe Adresse verschoben; dabei wurden vermutlich durch den Cyberangriff Gelder aus Wallets entleert, die seit Jahren nicht mehr genutzt wurden.
Angriffsumfang und betroffene Wallets
Das Ausmaß des Vorfalls geht über zuletzt aktive Wallets hinaus. Laut dem erkannten Transaktionsmuster waren die meisten angegriffenen Wallets für lange Zeit inaktiv, wobei die letzte Aktivität an einigen Adressen bis zu 14 Jahre zurückreicht. Die gleichzeitige Kompromittierung über mehrere Wallets hinweg deutet darauf hin, dass ein einzelner Angreifer für die Koordinierung des Einbruchs verantwortlich ist.
Vermutete Ursache
Obwohl die genaue Ursache noch nicht bestätigt wurde, haben Experten und die Krypto-Community Spekulationen zum Ursprung des Angriffs angestellt. Die Theorien reichen von früheren Leaks von Mnemonic-Phrasen oder privaten Schlüsseln bis hin zu möglichen Problemen mit alten Token-Bestätigungen. Die Gelder wurden von Wallets ohne ersichtlichen Grund überführt, außer der Absicht des Angreifers, Vermögenswerte zu konsolidieren.
Schwachstellenbewertung
Der Markt richtet seine Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit, dass dieser Vorfall eine neue Art von Angriff auf Wallets darstellt, mit entsprechenden Sorgen über sein Potenzial für weiteren Schaden. Die koordinierte Kompromittierung über lang inaktive Wallets hinweg unterscheidet dieses Ereignis von typischen, isolierten Wallet-Übergriffen.