Laut PANews vom 20. Juni hat die Hyperliquid-Community die Positionierung und die Entwicklererfahrung von HyperEVM kritisiert. Dabei wurde argumentiert, dass die Ausführungsschicht nicht als allgemeine Ethereum-Umgebung entwickelt wurde, sondern als spezialisierte Schicht für Hypercore-Interaktionen. Community-Mitglieder merkten an, dass das aktuelle Design auf corewriter und vorab kompilierte Verträge setzt. Das schaffe hohe Lernhürden und komplexe Adressinteraktionen, die für Operationen über mehrere Assets hinweg mehrere Transaktionen erfordern.
Die Kritik machte deutlich, dass HyperEVM lange vernachlässigt worden sein könnte, möglicherweise weil das Team Ressourcen auf Kernprodukte wie HIP-3 und HIP-4 fokussiert hat. Community-Mitglieder schlugen vor, die Entwicklungstools zu verbessern und den corewriter-Mechanismus zu optimieren, um die Aktivität im Ökosystem zu steigern. Gleichzeitig wurde gewarnt, dass die Innovation bei Smart Contracts ohne diese Verbesserungen weiter langsamer werden könnte.