IMF-Ehemaliger Chefökonom warnt: Doppelte Deregulierung könnte eine systemische Finanzkrise auslösen

Gate-News-Mitteilung, 27. April — Kenneth Rogoff, ehemaliger Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, hat davor gewarnt, dass die Forderung der Trump-Regierung nach Deregulierung im Finanzwesen—insbesondere die Lockerung von Bankkapitalanforderungen und regulatorischer Transparenz—das Risiko einer systemischen Finanzkrise in den Vereinigten Staaten deutlich erhöht. Rogoff hob hervor, dass ein zentraler Beweggrund für die Deregulierungsbestrebungen darin liegt, traditionellen Banken helfen zu können, Innovation und wettbewerbsfähige Stärke gegenüber Kryptowährungen aufrechtzuerhalten—insbesondere gegenüber Stablecoins, die an den US-Dollar gekoppelt sind.

Rogoff warnte, dass sich ein Szenario der „doppelten Deregulierung“ ergeben könnte, wenn zugleich die Krypto-Regulierung gelockert wird und traditionelle finanzielle Deregulierung erfolgt, was potenziell zu einem systemischen Zusammenbruch führen könnte. Er merkte an, dass zwar in der nahen Zukunft möglicherweise keine vollumfängliche Bankenkrise eintreten wird, die Risiken jedoch sichtbar gestiegen seien, und dass das regulatorische Gleichgewicht zwischen Stablecoins und dem traditionellen Bankensystem zu einer entscheidenden Schwachstelle geworden sei.

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