Laut Vortexa-Daten fielen die Rohöl- und Kondensat-Exporte des Iran im Mai auf 209.000 Barrel pro Tag, was einem Tiefststand seit Anfang 2020 bis Ende 2019 entspricht. Das stellt einen deutlichen Rückgang gegenüber 1,34 Millionen Barrel pro Tag im April und 1,9 Millionen Barrel pro Tag im März dar. Kpler-Daten zeigten die Exporte ebenfalls bei 260.000 Barrel pro Tag im Mai.
Analystin Claire Jungman nannte als wichtigste Treiber des Rückgangs regionale Spannungen rund um die Straße von Hormus, Blockaden iranischer Häfen durch die US Navy sowie die Zurückhaltung von Schiffseignern, Versicherern und Handelspartnern, unter dem aktuellen Sicherheitsumfeld zu operieren.