Gate News-Meldung, 22. April — Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte am 22. April, dass die aktuelle Lage in der Straße von Hormus eine direkte Folge von Militäreinsätzen der USA und Israels gegen einen UN-Mitgliedstaat sei. Araghchi machte die Äußerungen während eines Telefonats mit dem italienischen Außenminister Antonio Tajani, in dem er regionale Entwicklungen sowie die sicherheitlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der US-israelischen Militäreinsätze gegen den Iran besprach.
Araghchi betonte, dass der Iran als Küstenstaat der Straße von Hormus Maßnahmen nach internationalem Recht ergriffen habe, um die nationale Sicherheit vor Angriffen und Bedrohungen der USA und Israels zu schützen. Er hob hervor, dass die weltweiten wirtschaftlichen Folgen, die sich aus diesen Aktionen ergeben, von den Aggressoren getragen werden sollten. Araghchi verurteilte außerdem die US-israelischen Angriffe auf die friedlichen nuklearen Einrichtungen des Iran als nicht hinnehmbar und kritisierte einige europäische Länder dafür, zu solchen Aktionen weiter zu schweigen, und bezeichnete deren Haltung als „doppelten Standard“, der das Völkerrecht und die Mechanismen zur Nichtverbreitung untergrabe.
Tajani unterstrich die Bedeutung der Erreichung von Frieden und Stabilität in der Region des Persischen Golfs und erklärte, dass Italien bereit sei, eine aktive Rolle bei der Förderung der gesamten regionalen Stabilität zu spielen.