Der größte Gasfield des Iran wurde bombardiert, Vergeltungsanschläge gegen drei Länder am Persischen Golf: Brent-Rohöl durchbricht 110 Dollar, Diesel erreicht 4-Jahres-Hoch

Irans größtes Ölfeld wurde angegriffen, und als Vergeltung griff man die Energieroute in Katar an. Brent-Ölpreise über 110 USD pro Barrel, weltweite Aktienmärkte stürzten gleichzeitig ab, und die Kryptowährungsmärkte gerieten erneut unter Druck, da die geopolitischen Risiken steigen.
(Vorheriger Kontext: Die hawkische Fed-FOMC-Entscheidung führte zu einem Bitcoin-Absturz auf 70.500 USD, 135.000 Liquidationen im Wert von 452 Millionen USD)
(Hintergrund: Die Federal Reserve hält die Zinsen unverändert bei 3,5-3,75 % in zwei aufeinanderfolgenden Sitzungen! Die Dot-Plot-Prognosen für Inflation und BIP 2026 wurden nach oben korrigiert, die Jahresend-Zinsprognose liegt bei 3,4 %)

Inhaltsverzeichnis

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  • Drei Golfstaaten werden am selben Tag angegriffen: Saudi-Arabien blockiert Raketen, Vereinigte Arabische Emirate betroffen von Trümmerteilen
  • Ölpreis über 110 USD, Diesel auf Vierjahreshoch
  • Geopolitische Spannungen setzen Risikoanlagen erneut unter Druck

Laut iranischen staatlichen Medien und Berichten wurden am 18. die riesigen South Pars-Gasfelder und die zugehörige Infrastruktur im Iran bombardiert und in Brand gesetzt.

Die iranische Regierung warnte scharf: Die Ölfelder im Persischen Golf sind zu „legalen Zielen“ geworden und forderte die Nachbarländer auf, sich schnell zu entfernen.

Kurz darauf griff Iran die Energie-Hub Ras Laffan Industrial City in Katar an. Katarische Energiebeamte bestätigten den Angriff auf die Anlagen, bei dem Tanks und Raffinerien beschädigt wurden. Das Personal wurde evakuiert, das Feuer wurde unter Kontrolle gebracht.

Hinweis: Diese Industrieanlage ist das Herzstück des LNG-Exports Katars und direkt mit den Pars-Feldern verbunden.

Drei Golfstaaten werden am selben Tag angegriffen: Saudi-Arabien blockiert Raketen, Vereinigte Arabische Emirate betroffen von Trümmerteilen

Der Angriff Irans beschränkte sich nicht nur auf Katar. Saudi-Arabien stoppte am selben Tag vier ballistische Raketen, die auf Riad abzielten, und vereitelte eine Drohnenformation, die die Ölanlagen im Osten angreifen sollte. Die Anlagen in Habbashan und das Babu-Ölfeld in den VAE wurden durch Trümmerteile beschädigt, glücklicherweise gab es keine Todesopfer.

Das katarische Außenministerium kündigte an, iranische Militär- und Sicherheitskräfte müssten innerhalb von 24 Stunden das Land verlassen und würden als unerwünscht eingestuft.

Das Pars-Feld ist die größte gemeinsam genutzte Erdgasreserve Irans und Katars weltweit. Der Angriff traf gezielt die gemeinsame Ressource Katar, was klar auf eine strategische Vergeltung und Druck auf die globale Energieversorgung hindeutet.

Ölpreis über 110 USD, Diesel auf Vierjahreshoch

Die Reaktion des Energiemarktes war sofort spürbar. Brent-Öl stieg in den letzten 24 Stunden um etwa 12 % und überschritt 110 USD pro Barrel; die US-Dieselpreise erreichten erstmals seit der Inflation im Jahr 2022 die Marke von 5 USD pro Gallone. Die weltweiten Aktienmärkte fielen ebenfalls deutlich.

Irans Medien machen Israel und die USA für den Angriff verantwortlich, beide Seiten haben jedoch keine unmittelbare Verantwortung bestätigt. Katar, Gastgeber der größten US-Luftwaffenbasis im Nahen Osten (Al Udeid Air Base), steht in einer besonders heiklen Position. Das Land verurteilte die Aktionen Israels, bezeichnete den Angriff aber gleichzeitig als gefährlich und unverantwortlich und warnte vor den Folgen für die globale Energiesicherheit.

Die geopolitische Belastungsprobe für Risikoanlagen wird wieder aufgenommen

Der anhaltende Anstieg der Ölpreise, zusammen mit der Entscheidung der Fed im März, die Zinsen bei 3,5-3,75 % zu belassen, und die Prognose, in diesem Jahr nur eine Zinssenkung zu sehen, setzen die Risikoanlagen unter Druck. Die vier großen US-Aktienindizes schlossen alle im Minus, und Bitcoin fiel zeitweise auf 70.500 USD.

Ob dieser Angriff eine größere Energiekrise im Persischen Golf auslöst und ob Iran sein Drohungen, den Hormuz-Straßenschlüssel zu blockieren, umsetzt, wird entscheidend sein für die Rückkehr der Ölpreise und die nächste Marktrichtung.

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