USA plant, eine Krypto-"Einfrierungsgesetz" zur Bekämpfung von Geldwäsche einzuführen? Das Finanzministerium schlägt vor, den Plattformen das Recht zu geben, verdächtige Gelder einzufrieren

Am 9. März berichtete das US-Finanzministerium, dass es den Kongress kürzlich dazu aufforderte, ein „Freeze-Gesetz“ für digitale Vermögenswerte zu prüfen, um Kryptowährungsplattformen die vorübergehende Sperrung von Geldern, die mutmaßlich illegalen Aktivitäten dienen, während der Ermittlungen zu ermöglichen und so die Bekämpfung von Kryptowährungsbetrug und Geldwäsche zu verstärken. Dieser Vorschlag ist in einem Bericht des Finanzministeriums an den Kongress enthalten, der im Rahmen des „GENIUS-Gesetzes“ verfasst wurde und sich auf die Regulierung illegaler Finanzaktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte konzentriert.

Der Bericht weist darauf hin, dass legitime Nutzer zwar gelegentlich durch Mixer-Technologien ihre Transaktionsprivatsphäre schützen, diese Methoden jedoch auch von Kriminellen ausgenutzt werden können. Das Finanzministerium schlägt vor, eine rechtliche „Safe Harbor“-Regelung einzuführen, die es Finanzinstituten ermöglicht, während der Ermittlungen freiwillig digitale Vermögenswerte im Zusammenhang mit verdächtigen Transaktionen zu sperren, um zu verhindern, dass Gelder sich schnell auf der Blockchain bewegen oder umwandeln lassen.

Ari Redbord, Leiter der globalen Politik bei TRM Labs, erklärte, dass Kryptowährungsplattformen derzeit Blockchain-Analysetools nutzen können, um ungewöhnliche Geldflüsse zu erkennen, jedoch eine klare rechtliche Grundlage fehle, um die betreffenden Vermögenswerte langfristig zurückzubehalten. Wird das neue Gesetz verabschiedet, würde es den Plattformen eine rechtliche „Fensterfrist“ bieten, in der Strafverfolgungsbehörden vor Abschluss der Blockchain-Transaktion rechtliche Schritte einleiten können, und die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Privatsektor stärken.

Der Public-Policy-Anwalt Andrew Rossow wies darauf hin, dass traditionelle Banken bei der Behandlung verdächtiger Transaktionen bereits gewisse Verzögerungsrechte besitzen, diese Mechanismen jedoch rechtlich umstritten sind, während die Situation bei Kryptowährungsplattformen noch komplexer ist. Zwar können Institute verdächtige Aktivitäten melden, doch es gibt derzeit keine klaren Vorschriften, die es ihnen erlauben, Gelder ohne Gerichtsbeschluss oder Sanktionsanordnung zu sperren.

Rossow warnte außerdem, dass der Vorschlag potenzielle rechtliche Widersprüche aufweise. So könnten Transparenzregeln die Offenlegung von Kontosperrungen verlangen, während das System der Verdachtsmeldungen die Erklärung konkreter Ermittlungsinhalte verbietet. Dies könnte dazu führen, dass Nutzervermögen gesperrt werden, ohne den Grund zu erfahren, was eine neue regulatorische Grauzone schaffen würde.

Trotz dieser Kontroversen ist Redbord der Ansicht, dass diese Maßnahme ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen Krypto-Kriminalität sein könnte. Er betonte, dass die schnellere Transaktionsgeschwindigkeit im digitalen Vermögensbereich im Vergleich zum traditionellen Finanzsystem es ermöglichen könnte, die Reaktionszeiten der Strafverfolgung und die Bewegungen auf der Blockchain besser aufeinander abzustimmen, indem den Plattformen begrenzte Sperrrechte eingeräumt werden.

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