Laut Bloomberg hat das japanische Unterhaus am 11. Juni ein Gesetz verabschiedet, das die Kryptowährungs-Steuersätze von dem derzeitigen Höchstwert von 55% auf einen pauschalen Satz von 20% senkt und digitale Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum als Finanzprodukte einstuft, die ähnlichen traditionellen Wertpapieren sind. Die Regelung soll ab 2028 gelten.
Die Gesetzgebung, die das Gesetz über Finanzinstrumente und Börsen (Financial Instruments and Exchanges Act) ändert, erfordert vor dem endgültigen Inkrafttreten weiterhin die Zustimmung des Oberhauses und des Rates des Staates. Durch die Umklassifizierung sollen Krypto-ETFs in Japan gehandelt werden können, und die Besteuerung von Krypto-Kapitalgewinnen soll mit Aktien und Anleihen gleichgezogen werden.