
Die japanische «Nikkei» berichtete am 18. Juni, dass der landesweit tätige Business-unternehmensbezogene Pensionsfonds mit Sitz in Okayama innerhalb des Geschäftsjahres 2026 mit Krypto-Investitionen starten will. Dabei sollen rund 1% der Vermögenswerte in Multi-Asset-passive Krypto-Fonds fließen, die von großen Hedgefonds verwaltet werden. Dies werde einer der ersten Rentenfonds in Japan sein, der Kryptos offiziell und gezielt in seine Strategie integriert. Der Fonds umfasst rund 1.200 KMU und verwaltet Vermögenswerte von etwa 21,3 Milliarden Yen.
Laut öffentlich verfügbaren Informationen: landesweiter Business-unternehmensbezogener Pensionsfonds (zuvor «Okayamaer Wohlfahrts- und Rentenfonds für die Maschinen- und Metallindustrie», gegründet 1971; Umbenennung im Jahr 2022); verwaltet Vermögenswerte von etwa 21,3 Milliarden Yen; rund 1.200 KMU-Mitglieder, über 20.000 Teilnehmende; Struktur mit zugesagten Leistungen, die eine jährliche Rendite von mindestens 1,2% garantiert; Deckungsquote von über 140%, Anteil der effektiven Rechte von über 30%, insgesamt solide finanzielle Lage.
Geplante Veränderung der Allokation: Für das Geschäftsjahr 2025: 80% Japanischer Yen, 15% US-Dollar, 5% sonstige; für das Geschäftsjahr 2026: Anpassung auf 70% Japanischer Yen, 10% Währungen fortgeschrittener Länder, die restlichen 5% sollen auf Schwellenländerwährungen, Gold und Krypto verteilt werden, wobei die drei Asset-Klassen jeweils etwa 1,67% ausmachen sollen.
Aiyo Koguchi sagte in einem Interview offen, der US-Dollar «könnte seine Rolle als Leitwährung verlieren». Deshalb wolle er den US-Dollar nicht weiter aufstocken, sondern Krypto als Instrument zur Währungsdiversifikation einsetzen. Er betonte, dass Bitcoin eine extrem geringe Korrelation zum US-Dollar-Index aufweise und damit einen eigenständigen Wert für die Währungsdiversifizierung biete.
Er sagte, er habe den Krypto-Markt bereits etwa 6 Jahre lang untersucht und sei der Ansicht, «der Markt sei mittlerweile reif geworden», weil die Anlegerbasis sich fortlaufend vertiefe. Aktuell prüfe der Fonds zudem Fonds, die mit vielfältigen Krypto-Arbitrage-Transaktionen arbeiten; künftig schließe man eine weitere Ausweitung der Allokation nicht aus.
Japans Regulierung und Markt-Infrastruktur werden parallel vorangetrieben, während gleichzeitig Institutionen in den Markt einsteigen:
· Am 11. Juni 2026 hat das Abgeordnetenhaus im Plenum die Änderungen am «Financial Instruments and Exchange Act» verabschiedet. Damit wird Krypto von der «Funds Settlement Act»-Systematik in den Rahmen des «Financial Instruments and Exchange Act» überführt, was eine umfassendere Grundlage für die Investitionsaufsicht schafft;
· Die Financial Services Agency plant für 2028, Krypto in die Kategorie «Bestimmte Vermögenswerte» aufzunehmen. Dadurch können Investmentfonds Krypto offiziell in ihre Allokation aufnehmen;
· Der Präsident der Osaka Exchange (OSE), Akira Tagaya, erklärte am 11. Juni gegenüber der «Nikkei», man plane, 2028 Bitcoin-Futures-Kontrakte einzuführen (im Einklang mit dem Bedarf an einer Legalisierung von Spot-ETFs);
· Steuerlich wird erwartet, dass der Übergang von einem Einkommensteuersystem hin zu einem separaten Steuersystem erfolgt (Steuersatz 20%).
Laut einem Bericht der «Nikkei» vom Mai haben SBI Securities und Rakuten Securities angekündigt, Investmentfonds mit Krypto-Inhalten verkaufen zu wollen. Nomura, Daiwa, SMBC Nikko und andere große stationäre Brokerhäuser erklärten, sie würden nach der Festlegung des regulatorischen Rahmens eine Fortsetzung prüfen. In Kombination mit dem gleichzeitigen Vorantreiben über drei Schienen—Gesetzgebung, Derivatemarkt und Vertriebskanäle—markieren diese Signale, dass der japanische Kryptomarkt offiziell von einem Retail-getriebenen Markt hin zur institutionellen Iteration übergeht.
Laut Bericht wurde am 11. Juni 2026 im japanischen Abgeordnetenhaus eine Änderung am «Financial Instruments and Exchange Act» verabschiedet, die Krypto in einen umfassenderen Rahmen für die Investitionsaufsicht einbindet. Die Financial Services Agency plant für 2028, Krypto in die Kategorie «Bestimmte Vermögenswerte» aufzunehmen. Da der Allokationsplan des Fonds bereits im Geschäftsjahr 2026 starten soll, hängt der konkrete Weg zur Compliance weiterhin von der endgültigen Ausgestaltung des regulatorischen Rahmens ab.
Laut Angaben von Aiyo Koguchi hält der Fonds ursprünglich Japanischen Yen als Hauptvermögenswert (80%), gleichzeitig aber auch US-Dollar (15%). Vor dem Hintergrund der Sorge, dass der US-Dollar seine Position als Reservenwährung verliert, gilt Bitcoin wegen seiner nahezu fehlenden Korrelation zum US-Dollar-Index als ein Vermögenswert, der Währungsrisiken bei einer Abwertung des US-Dollars absichern kann—und nicht als traditionell verstandener, hochriskanter Spekulationswert.
Laut den Ausführungen von OSE-Präsident Akira Tagaya in einem Interview mit der «Nikkei» am 11. Juni 2026 plant die OSE, 2028 Bitcoin-Futures-Kontrakte einzuführen. Der Zeitpunkt soll mit dem Zeitplan übereinstimmen, nach dem die Financial Services Agency die Legalisierung von Bitcoin-Spot-ETFs vorsieht, um den Absicherungsbedarf institutioneller Investoren zu decken.
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