Franklin Templeton Chief Executive Officer Jenny Johnson sagte, sie beobachte den Sektor der Rechenzentren, da sie Bedenken habe, dass schnelle technologische Innovation langfristige Annahmen über Rechen- und Energiebedarfe obsolet machen könnte. Das gehe aus einem Interview mit Bloomberg Television am Donnerstag hervor.
Johnson hob die Herausforderung hervor, 20-Jahres-Prognosen auf Basis der aktuellen Technologie zu erstellen. „Jedes Mal, wenn man für 20 Jahre auf Basis der heutigen Technologie plant – angesichts des Tempos, mit dem wir Innovationen sehen, – kann das riskant sein“, sagte sie.
Johnson nannte insbesondere photonic computing als aufkommende Technologie, die man im Blick behalten sollte. Photonic Computing nutzt Lichtwellen für eine schnelle Datenverarbeitung und erfordert laut den Aussagen von Johnson deutlich weniger Energie als herkömmliche Rechenansätze. Die Effizienzgewinne und der geringere Energiebedarf solcher Technologien könnten die grundlegenden Annahmen verändern, die den Investitionslogiken für Rechenzentren zugrunde liegen, deutete sie an.