Laut einer internen Forschungsnotiz von JPMorgan werden die jüngsten Verkäufe von Strategie von 32 Bitcoin sowie Verzögerungen bei der Genehmigung des Clarity Act entscheidende Faktoren sein, die den Bitcoin-Preistrend in der zweiten Hälfte 2026 bestimmen. Strategie, das über 800.000 BTC hält, verkaufte die Coins für ungefähr 2,5 Millionen US-Dollar – seine erste Liquidation seit dem vorherigen Bärenmarkt. JPMorgan merkte an, das Unternehmen stehe vor jährlichen Dividenden auf Vorzugsaktien in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar; die Dollar-Reserven decken dabei nur sechs Monate der Zahlungen ab, was Bedenken hinsichtlich möglicher größerer BTC-Verkäufe aufkommen lässt, falls sich die Marktbedingungen verschlechtern.
In der Zwischenzeit ist der Clarity Act, der 2025 das Repräsentantenhaus passiert hat, voraussichtlich nicht bis Mitte 2026 die Zustimmung des Senats erhalten, wie zuvor erwartet. Polymarket-Wetter tippen inzwischen nur noch mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit für die Verabschiedung bis zum Jahresende, während das legislative Zeitfenster sich vor den Wahlen zu den Midterms im November verengt. JPMorgan hatte den Act zuvor als positiven Katalysator für die institutionelle Akzeptanz betrachtet; sein Scheitern könnte die regulatorische Klarheit verringern und institutionelle Zuflüsse reduzieren, was Gegenwind für die Erholung von Bitcoin verstärken dürfte.