Laut Odaily hat MicroStrategy seit 2025 für Bitcoin-Käufe 15,5 Milliarden US-Dollar an Vorzugsaktien ausgegeben, wodurch sich die gesamten Schulden- und Vorzugsaktienverbindlichkeiten von 6,9 Milliarden US-Dollar auf 21,8 Milliarden US-Dollar erhöht haben. Das Unternehmen hält derzeit 844.000 BTC (im Wert von 51,1 Milliarden US-Dollar), steht jedoch vor einer kritischen Deckungslücke im Cashflow: Die jährlichen Dividenden auf Vorzugsaktien belaufen sich auf 1,5 Milliarden US-Dollar, während die Barmittel nur 1 Milliarde US-Dollar betragen, was Fragen zur Nachhaltigkeit des Finanzierungsmodells aufwirft.
Analysten warnen, dass MicroStrategy zur Deckung der wachsenden Dividendenzahlungen möglicherweise zusätzliche Vorzugsaktien ausgeben oder Bitcoin-Bestände verkaufen muss, was potenziell eine „Death Spiral“ aus fortlaufenden Finanzierungsrunden auslösen könnte. In der Zwischenzeit hat die Verwässerung bei Stammaktien stark beschleunigt: Die ausstehenden Aktien sind seit Beginn der Bitcoin-Kaufkampagne um 250% von 98 Millionen auf 353 Millionen gestiegen.