Laut Präsidentin Claudia Sheinbaum trafen sich am Dienstag JPMorgan-Vorsitzender und CEO Jamie Dimon im Nationalpalast mit dem mexikanischen Präsidenten, um den bilateralen Handel und wirtschaftliche Chancen zu besprechen. Dimon betonte, dass Mexiko in den nächsten zwei Jahrzehnten ein großes Potenzial habe, und zeigte sich bereit, langfristig in das Wachstum des Landes zu investieren. Dabei erklärte er, er würde „einen mexikanischen Fonds kaufen und ihn 10 Jahre lang halten“ – in dem Vertrauen auf starke Renditen.
Das Treffen findet inmitten der US-Prüfung des Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada (USMCA) statt. Dimon riet Mexiko, das Potenzial im Blick zu behalten, dass China das Umgehen von Zöllen nutzen könnte, während er zugleich hervorhob, dass die Vereinbarung so umstrukturiert werden müsse, dass beide Nationen davon profitieren. Der Senior Country Officer von JPMorgan Mexico, Felipe Garcia Moreno, schätzte, dass die Auslandsinvestitionen in Mexiko im Jahr 2026 50 Milliarden US-Dollar erreichen könnten, angetrieben durch eine Zunahme der Aktivitäten bei US-Unternehmensübernahmen und -fusionen.