Kaijian-Tochterunternehmen verkauft Shanghaier Jiading-Assets für 35M Yuan Nettozuwachs; Schuldenrestrukturierung schreitet voran

Gate News-Nachricht, 22. April — Kaijian (01098.HK), ein in Hongkong gelisteter Immobilienentwickler, gab am 21. April bekannt, dass seine indirekte, vollständig im Besitz befindliche Tochtergesellschaft Shanghai Heqiang Real Estate Development Co., Ltd. einen 80%-Anteil an Shanghai Junxin Property Co., Ltd. an Mitverkäufer für eine Gesamtgegenleistung von 116,4 Millionen Yuan ($16.3 million) verkaufen wird. Der Anteil von Kaijian an den Erlösen beträgt 94,4 Millionen Yuan, wobei bei der Transaktion ein Nettozuwachs von ungefähr 3,5 Millionen Yuan verbucht wurde.

Das Zielunternehmen entwickelt hauptsächlich Wohnimmobilien, Stellplätze und selbstgenutzte Apartments in der Gemeinde Waixigang, Bezirk Jiading, in Shanghai. Zum Datum der Bekanntgabe wurden alle Wohneinheiten verkauft und übergeben. Verbleibende Vermögenswerte umfassen 434 unverkaufte Stellplätze sowie selbstgenutzte Apartments mit einer gesamten Gebäude- bzw. Baufläche von ungefähr 10.442,6 Quadratmetern. Kaijian erklärte, der Verkauf ziele darauf ab, die Effizienz der Vermögensnutzung zu optimieren, das investierte Kapital zurückzugewinnen und den aktuellen Liquiditätsbedarf zu decken, einschließlich Steuerzahlungen und allgemeiner Betriebsausgaben, vor dem Hintergrund der derzeitigen finanziellen Lage des Unternehmens und der allgemeinen Aussichten auf dem Immobilienmarkt.

Kaijian, das in eine Schuldenkrise geraten ist, treibt seine Offshore-Schuldenrestrukturierung voran. Am 16. März gab das Unternehmen eine vorläufige Restrukturierungsvereinbarung mit einem bedeutenden Anteil der Gläubiger bekannt, darunter Mitglieder der Ad Hoc Group (AHG). Der Plan wird über zwei sich gegenseitig bedingende Schuldenrestrukturierungsvereinbarungen umgesetzt: den „New Choice Plan“ und den „Kaijian Plan“. Ende März hatten zwei AHG-Institutionen, die etwa 65% der Bestände der Gruppe repräsentieren, den neuesten Vorschlag genehmigt. Im April jedoch traten innerhalb der AHG Differenzen auf: Zwei Inhaber, die etwa 15% der ausstehenden Schuldverschreibungen vertreten, stimmten dem Plan zu, während vier verbleibende Inhaber mit rund 10% der Anteile ihre Unzufriedenheit äußerten und Interesse daran bekundeten, ein Liquidationsverfahren gegen das Unternehmen anzustoßen.

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