Gate News-Meldung, 23. April — Keppel meldete am 23. April einen leichten Rückgang des Nettogewinns im ersten Quartal; geringere Beiträge aus dem Immobilienbereich wurden teilweise durch stärkere Ergebnisse in den Segmenten Infrastruktur und Konnektivität ausgeglichen. Das Unternehmen wies auf eine begrenzte direkte Exponierung gegenüber dem Nahost-Konflikt hin, bislang ohne nennenswerte Auswirkungen.
Das integrierte Energiegeschäft von Keppel bleibt robust und wird durch eine diversifizierte Gasversorgung gestützt, die vor allem über gepipeltes Erdgas aus Malaysia sowie internationale LNG-Lieferungen bezogen wird. Der CEO Loh Chin Hua warnte jedoch, dass eine lang anhaltende Störung der Gasversorgung und eine Energieknappheit das Fundraising, die Verwertung von Vermögenswerten und das makroökonomische Umfeld beeinträchtigen könnten. „Wir beobachten die Lage genau und werden unsere Reaktion entsprechend ausrichten“, sagte Loh.
Die Asset-Management-Gebühren stiegen im Januar-März-Quartal um 13% im Jahresvergleich auf $108 Millionen. Keppel hat bislang im Jahr 2026 $385 Millionen in nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten monetarisiert und nähert sich damit dem Ziel von $2 Milliarden bis $3 Milliarden für das Gesamtjahr.