Südkoreas Regulierungsbehörden schlagen mit voller Härte zu: Unternehmen ist die Nutzung von USDT und USDC untersagt, grenzüberschreitende Zahlungen mit Stablecoins werden behindert

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Am 9. März wurde bekannt, dass die südkoreanischen Finanzaufsichtsbehörden planen, den Einsatz von Stablecoins durch Unternehmen strenger zu reglementieren. Der kürzlich vom Finanzdienstleistungsausschuss (FSC) erstellte Regulierungsrahmen zeigt, dass südkoreanische Unternehmen künftig möglicherweise daran gehindert werden, auf der Bilanz basierende, mit dem US-Dollar gekoppelte Stablecoins zu erwerben, einschließlich Tether’s USDT und Circle’s USD Coin (USDC). Sobald diese Politik in Kraft tritt, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf Investitionen in Kryptowährungen durch Unternehmen sowie auf grenzüberschreitende Stablecoin-Zahlungen haben.

Derzeit hat der FSC bereits Richtlinien für die heimische Krypto-Branche veröffentlicht, die es lokalen Plattformen untersagen, Firmenkonten für Unternehmens-Wallets einzurichten. Die Regulierungsbehörden arbeiten an einer Reform der entsprechenden Vorschriften, doch berichten südkoreanische Medien, dass das neue Regulierungsprogramm weiterhin strenge Beschränkungen für die Nutzung von Stablecoins durch Unternehmen beibehalten wird. Insider verrieten, dass die Arbeitsgruppe, die für die Entwicklung der Unternehmens-Krypto-Politik zuständig ist, ihre internen Diskussionen abgeschlossen hat und die Entscheidung, den Einsatz von US-Dollar-Stablecoins für Transaktionen zu beschränken, im Wesentlichen feststeht.

Für südkoreanische Unternehmen wird diese Entwicklung als bedeutender Rückschlag angesehen. In den letzten Jahren haben mehrere börsennotierte südkoreanische Firmen wiederholt die Regulierungsbehörden aufgefordert, die Beschränkungen für die Beteiligung von Unternehmen am Kryptowährungsmarkt zu lockern, um Investitionen oder grenzüberschreitende Handelsabwicklungen mit Stablecoins zu ermöglichen. Einige Unternehmen weisen darauf hin, dass US- und japanische Firmen bereits große Bitcoin-Reserven aufgebaut haben, während südkoreanische Unternehmen aufgrund langjähriger regulatorischer Einschränkungen kaum an diesem aufstrebenden Finanzsektor teilnehmen können.

Weiterhin wurde berichtet, dass einige südkoreanische Unternehmen, die im grenzüberschreitenden Handel tätig sind, bei den Aufsichtsbehörden beantragt haben, USDT oder USD Coin als Finanzinstrumente für Unternehmensmittel zu halten, um Auslandstransaktionen abzuwickeln. Diese Firmen sind der Ansicht, dass Stablecoins, die auf Echtzeit-Wechselkurse basieren, das Risiko von Währungsschwankungen im internationalen Geschäft verringern und die Effizienz grenzüberschreitender Zahlungen erhöhen können.

Tatsächlich hat das südkoreanische Parlament im Oktober 2025 einen Gesetzesentwurf ausgearbeitet, der es Unternehmen unter bestimmten Bedingungen erlauben soll, Stablecoins als Zahlungsmittel zu verwenden. Dieser Gesetzesentwurf befindet sich jedoch noch in der Prüfung durch den Ausschuss und wurde noch nicht verabschiedet. Gleichzeitig hat der FSC beschlossen, den Regulierungsrahmen vorzeitig festzulegen, um die direkte Beteiligung von Unternehmen an Stablecoin-Transaktionen einzuschränken.

Insider berichten, dass die Regulierungsbehörden eher dazu tendieren, den internationalen Handel weiterhin über das traditionelle Devisenbankensystem abzuwickeln, anstatt Unternehmen die direkte Nutzung von Stablecoins für Zahlungen an ausländische Partner zu erlauben. Zudem besteht die Sorge, dass in der Anfangsphase der Branche eine unkontrollierte Investition von Unternehmen in Kryptowährungen auftreten könnte.

Es wird bekannt, dass der FSC derzeit an einer neuen Richtlinie mit dem Titel „Leitfaden für den Handel mit Unternehmens-Kryptowährungen“ arbeitet, die in den kommenden Wochen veröffentlicht werden soll. Branchenexperten sind allgemein der Ansicht, dass diese Politik einen entscheidenden Wendepunkt für die Beteiligung südkoreanischer Unternehmen an Stablecoin-Investitionen und grenzüberschreitenden Zahlungen markieren wird.

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