Krugman greift Musk mit „Ponzi-Schema“ an und warnt, dass das Nasdaq-Listing von SpaceX dazu führen werde, dass Privatanleger zahlen müssen

Laut einem Substack-Artikel hat der Nobelpreisträger-Ökonom Paul Krugman kürzlich den Milliardär Elon Musk kritisiert, ihn als „menschliches Ponzi-Schema“ bezeichnet und gewarnt, dass die Nasdaq-Notierung von SpaceX Millionen US-amerikanischer Privatanleger dazu zwingen werde, Musk’s Vermögen über Mechanismen von Indexfonds zu subventionieren.

Krugman wies darauf hin, dass SpaceX derzeit an der Nasdaq gehandelt wird und eine Marktbewertung von 1,77 Billionen US-Dollar aufweist, obwohl das Unternehmen im vergangenen Jahr nur 18,7 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt habe und weiterhin mit Verlust operiere. Er argumentierte, diese Bewertung könne nicht mit normaler Geschäftslogik gerechtfertigt werden, sondern spiegele vielmehr die emotionale Investition von Privatanlegern in „Musk’s Genie-Aureole“ wider, statt eine rationale Einschätzung der Fundamentaldaten. Krugman warnte, dass bei mehr als 52% der Vermögenswerte US-amerikanischer Investmentfonds, die in Index- oder indexgebundenen Fonds gebündelt sind, passive Fondsinhaber gezwungen sein werden, SpaceX-Aktien zu kaufen, ohne davon zu wissen, sobald das Unternehmen zu großen Indizes wie dem Nasdaq 100 hinzugefügt wird. Dadurch würden Millionen gewöhnlicher US-Haushalte unfreiwillige Mitbeteiligte an dem, was er als unvermeidlichen finanziellen Zusammenbruch beschreibt.

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