Gate News-Meldung, 29. April — Lido DAO hat in seinem Forschungsforum einen neuen Vorschlag veröffentlicht, der darauf hindeutet, dass der DAO eine vorübergehende Senkung der Schwelle für den Auslöser des First-Loss-Schutzes für den EarnETH-Tresor autorisieren soll, um Verluste im Zusammenhang mit dem Kelp-Ereignis abzudecken. Nach den aktuellen Regeln wird das Schutzmechanismus nur ausgelöst, wenn die Tresorverluste 1% der Bestände überschreiten. Allerdings weist der Vorschlag darauf hin, dass, wenn die rsETH-Knappheit über DeFi United behoben wird, die tatsächlichen Verluste möglicherweise unter der 1%-Schwelle liegen. Um eine vollständige Entschädigung für die EarnETH-Nutzer sicherzustellen, empfiehlt der Vorschlag eine einmalige Ausnahme in diesem Ereignis, die es dem First-Loss-Fonds ermöglicht, Verluste unterhalb der 1%-Schwelle abzudecken.
Der Vorschlag schätzt die aktuellen verbleibenden Verluste aus der ausstehenden Kreditaufnahme auf etwa 400 bis 600 ETH. Er betont, dass es sich hierbei um eine einmalige Vereinbarung zum Schutz der Nutzer, des Markenrufs und für kommerzielle Erwägungen handelt und die allgemeine 1%-Regel nicht verändert. Der Vorschlag hebt außerdem die zeitkritische Natur der Angelegenheit hervor: Das rsETH-Ereignis wird voraussichtlich innerhalb von 5 bis 10 Tagen gelöst, während das übliche Abstimmungsfenster 7 Tage beträgt.