Gate News Nachrichten, 19. März: Ein Fahrdienstfahrer in Los Angeles, USA, wurde am Dienstag am San Francisco International Airport festgenommen, weil er verdächtigt wird, über 2 Millionen US-Dollar an COVID-19-Unterstützungskrediten durch Betrug erschlichen und die Gelder für den Kauf von Kryptowährungen verwendet zu haben. Er sieht sich Anklagen wegen Bundes-Telekommunikationsbetrugs und Geldwäsche gegenüber.
Laut Anklagen des US-Bundesstaatsbezirksstaatsanwaltsbüros in Kalifornien ist Bruce Choi, ein 34-jähriger Einwohner von Koreatown, Los Angeles, als CEO und Eigentümer der fiktiven Firma „Premier Republic“ aufgetreten, um bei den Behörden falsche Anträge auf wirtschaftliche Katastrophenhilfe zu stellen und so etwa 2 Millionen US-Dollar an Rettungsgeldern zu erschleichen. Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass „Premier Republic“ keine tatsächlichen Geschäfte betreibt und keine Mitarbeiter beschäftigt.
Choi hat die erhaltenen Gelder anschließend auf ein CEX-Konto überwiesen, um Kryptowährungen zu kaufen. Während der Ermittlungen wurden fast 40 BTC und andere Kryptowährungen beschlagnahmt. Bei einer Verurteilung drohen Choi bis zu 30 Jahre Haft für jeden Telekommunikationsbetrug und bis zu 10 Jahre für Geldwäsche.