Marathon Digital Holdings berichtete am Montag nach Börsenschluss, dass der Umsatz im ersten Quartal 2026 um 18% im Jahresvergleich auf 174,6 Millionen US-Dollar gesunken ist, gegenüber 213,9 Millionen US-Dollar im Q1 2025. Gleichzeitig haben sich die Nettoverluste auf 1,3 Milliarden US-Dollar ausgeweitet, vor allem aufgrund nicht realisierter Verluste auf seine Bestände von 38.689 BTC. Trotz des Umsatzrückgangs ist die „energisierte“ Hashrate des Unternehmens um 33% im Jahresvergleich auf 72,2 EH/s gestiegen, und es schürfte im Quartal 2.247 BTC.
Das Management betonte, dass das Bitcoin-Mining weiterhin die „operative Grundlage“ des Unternehmens bleibt, während es eine Expansion in KI und digitale Infrastruktur verfolgt. „Unsere Strategie konzentriert sich darauf, neue Infrastruktur gemeinsam mit bestehenden Bitcoin-Mining-Operationen zu betreiben“, erklärte das Unternehmen in seinem Schreiben an die Aktionäre. Dabei hob es hervor, dass etwa 90% der nicht gehosteten Mining-Kapazität in Richtung KI- und IT-Infrastruktur umgelenkt werden könnten. MARA signalisierte zudem, dass es die groß angelegten Käufe von ASIC-Hardware künftig pausieren wird und nur eine „selektive, gezielte“ Expansion verfolgt, die auf klaren wirtschaftlichen Renditen basiert.