MBS-Convexity-Absicherung kommt wieder in Schwung; 2 Billionen US-Dollar an hochverzinslichen Hypotheken treiben die Volatilität bei Long Bonds im letzten Monat an

Laut Bloomberg-Berichten über die Beobachtungen von Morgan Stanley haben MBS-Investoren (mortgage-backed securities) im vergangenen Monat in großem Umfang Konvexitäts-Absicherungen (Convexity Hedging) vorgenommen, als die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen auf ein 19-Jahres-Hoch zusteuerten, was zu erheblichem Verkaufsdruck auf Treasury-Futures führte. Goldman Sachs schätzt, dass die zusätzlichen Absicherungspositionen, die nach dem Ausverkauf am Anleihemarkt erforderlich wurden, sich auf ungefähr 40 Milliarden US-Dollar an 10-Jahres-Äquivalent-Treasuries belaufen haben.

Barclays-Daten zeigen, dass MBS mit Kuponraten von über 5% inzwischen mehr als 2 Billionen US-Dollar ausmachen, das sind etwa viermal so viel wie vor drei Jahren. Diese erhöhte Sensibilität gegenüber Renditeschwankungen hat Investoren dazu gezwungen, ihre Absicherungen häufiger anzupassen, insbesondere da etwa ein Drittel der ausstehenden MBS zu nahezu-pari Bewertungen zurückgekehrt ist – in die Zone der höchsten Konvexitäts-Sensitivität –, was die anfälligkeit des Marktes für verstärkte Zinsschwankungen weiter verschärft.

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