Merck und Hashgraph bringen eine Blockchain-Produkt-Traceability-Lösung auf den Markt

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Merck und die Hashgraph Group haben eine integrierte, blockchainbasierte Produkt-Traceability-Lösung gestartet, die Mercks M-Trust-Authentifizierungstechnologie mit der TrackTrace-Digital-Product-Passport-Plattform kombiniert, die auf dem Hedera-Netzwerk basiert. Die am 9. Juni 2026 bekannt gegebene Zusammenarbeit soll Unternehmen dabei helfen, die Anforderungen der Europäischen Union an Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette gemäß der Verordnung über Ökodesign für nachhaltige Produkte zu erfüllen, die im Juli 2024 in Kraft trat. Die Integration bettet spezialisierte Sicherheitsmarker in Produkte und Verpackungen ein und ermöglicht so die Verifizierung durch das Scannen mit Handgeräten; die Authentifizierungsdaten werden in der Blockchain aufgezeichnet, um dauerhafte digitale Datensätze zu erstellen, die mit dem Digital Product Passport für jedes einzelne Produkt verknüpft sind.

Merck integriert M-Trust-Authentifizierung mit der auf Hedera basierenden TrackTrace-Plattform

Die Integration bettet Mercks M-Trust-Technologie in Produkte und Verpackungen als spezialisierte Sicherheitsmarker ein. Unternehmen und Akteure in der Lieferkette authentifizieren diese Marker mithilfe von Hand-Scan-Geräten, um die Echtheit der Produkte zu verifizieren. Sobald die Authentifizierung abgeschlossen ist, werden die Verifizierungsdaten in TrackTrace erfasst und erzeugen einen dauerhaften digitalen Datensatz, der mit dem Digital Product Passport des Produkts verknüpft ist. Der Prozess stellt eine Verbindung zwischen der physischen Produkt-Authentifizierung und dem blockchainbasierten Führen von Aufzeichnungen her. Die Unternehmen gaben an, dass die kombinierte Lösung Organisationen dabei helfen kann, regulatorische Erwartungen zu erfüllen und gleichzeitig die Transparenz über globale Lieferketten hinweg zu verbessern.

Lösung zielt auf Compliance mit der EU-Verordnung zu Ökodesign für nachhaltige Produkte ab

Die Plattform unterstützt die Anforderungen an Digital Product Passports im Rahmen der Verordnung über Ökodesign für nachhaltige Produkte sowie die Rückverfolgbarkeitsverpflichtungen im Zusammenhang mit der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte. Die ESPR trat im Juli 2024 als Teil der Strategie des Europäischen Green Deals in Kraft. Die Verordnung gilt für im Europäischen Union verkaufte Sachgüter und zielt darauf ab, die Ressourceneffizienz zu verbessern, Initiativen für eine Kreislaufwirtschaft zu stärken und die Transparenz in Bezug auf Umweltauswirkungen über die gesamten Produktlebenszyklen hinweg zu erhöhen. Die Regelwerke verlangen von Unternehmen, detaillierte Informationen zu den Produktursprüngen, Nachhaltigkeitsnachweisen und Aktivitäten in der Lieferkette bereitzustellen.

Abgeschlossenes Pilotprojekt in der Lieferkette über mehrere Branchen

Die Organisationen erklärten, die Technologie sei in einem Pilotprojekt in der Lieferkette getestet worden, jedoch wurden keine Details zur konkreten Umsetzung offengelegt. Die integrierte Lösung soll Branchen unterstützen, in denen Produkt-Echtheit und Rückverfolgbarkeit entscheidend sind, darunter Lebensmittellieferketten, pharmazeutische Produktion, die Verteilung von Luxusgütern und die Herstellung von Elektronik. Diese Sektoren stehen unter Druck von Regulierungsbehörden, Verbrauchern und Geschäftspartnern, um Produkt-Echtheit und Herkunft nachzuweisen. Merck ist in den Bereichen Healthcare, Life Sciences und Elektronik tätig und bringt Expertise in Produkt-Authentifizierung und Sicherheitstechnologien ein. Die Hashgraph Group mit Sitz in der Schweiz konzentriert sich auf Enterprise-Blockchain- und künstliche Intelligenz-Lösungen, die innerhalb des Hedera-Ökosystems entwickelt werden.

Hongkong und Shanghai untersuchen Blockchain-Handelsinfrastruktur im Rahmen von Project Ensemble

Behörden in Hongkong und Shanghai haben damit begonnen, die Entwicklung einer blockchainbasierten grenzüberschreitenden Plattform unter Project Ensemble zu prüfen, einem von der Hong Kong Monetary Authority geleiteten Vorhaben. Das Projekt untersucht, wie Handelsdokumente und kommerzielle Daten in Handel-Finanzierungssysteme integriert werden können, um den grenzüberschreitenden Handel sowie die damit verbundenen Finanzdienstleistungen zu verbessern. Die Initiative spiegelt einen breiteren Trend hin zur Nutzung von Blockchain-Technologie im Handel, in der Logistik und im Supply-Chain-Management wider, wobei Organisationen weltweit verteilte Ledger-Lösungen erproben, um die Transparenz zu verbessern, Betrug zu reduzieren und Compliance-Prozesse zu rationalisieren.

FAQ

Was haben Merck und die Hashgraph Group am 9. Juni 2026 angekündigt?

Merck und die Hashgraph Group kündigten die Integration der Merck-M-Trust-Authentifizierungstechnologie mit der TrackTrace-Digital-Product-Passport-Plattform an, die auf dem Hedera-Netzwerk basiert. Die Lösung kombiniert die physische Produkt-Authentifizierung mithilfe spezialisierter Sicherheitsmarker mit dem blockchainbasierten Führen von Aufzeichnungen, um dauerhafte digitale Datensätze zu erstellen, die mit dem Digital Product Passport für jedes Produkt verknüpft sind.

Warum haben Merck und Hashgraph Group diese Blockchain-Traceability-Lösung gestartet?

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Unternehmen dabei zu helfen, die Anforderungen der Europäischen Union an Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette im Rahmen der Verordnung über Ökodesign für nachhaltige Produkte zu erfüllen, die im Juli 2024 in Kraft trat. Die Verordnung verlangt von Unternehmen, im Rahmen der Strategie des Europäischen Green Deals detaillierte Informationen zu den Produktursprüngen, Nachhaltigkeitsnachweisen und Aktivitäten in der Lieferkette bereitzustellen.

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