Michael Saylor sagt, dass die Strategie theoretisch den Großteil des verbleibenden Bitcoin kaufen könnte

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Saylors Bitcoin-Plan sorgt für Debatten

Michael Saylor hat erneut Diskussionen im Krypto-Markt ausgelöst. Der Executive Chairman von Strategy sagte, das Unternehmen könnte theoretisch den Großteil des verbleibenden Bitcoin-Angebots kaufen, bevor die letzte Münze 2140 geschürft wird.

Strategy, früher MicroStrategy, handelt unter dem Ticker MSTR. Das Unternehmen hält bereits eine der größten Corporate-Bitcoin-Treasuries der Welt, mit mehr als 840.000 BTC. Die Bestände sind im Wert von zig Milliarden US-Dollar.

Saylor hat Bitcoin lange als führenden Wertaufbewahrungs-Store bezeichnet. Er glaubt, Unternehmen sollten mehr Bilanzkapital in Bitcoin verlagern, wenn sich die Angebotsseite zunehmend schwerer zugänglich macht.

Bitcoin-Knappheit untermauert Saylor’s Sicht

Bitcoin hat ein festes Angebot von 21 Millionen Coins. Mehr als 19 Millionen BTC wurden bereits abgebaut. Daher bleibt über das nächste Jahrhundert nur ein kleinerer Teil verfügbar.

Bitcoin-Halvings werden zudem die Mining-Rewards weiter reduzieren. Dadurch kommt neues Bitcoin langsamer in den Markt.

Schlüsselpunkte hinter Saylor’s Argumenten sind:

  • Das Angebot von Bitcoin kann 21 Millionen Coins nicht überschreiten
  • Mining-Rewards sinken mit der Zeit
  • Institutionelle Nachfrage wächst weiter
  • Strategy setzt weiter auf Kapitalmärkte, um mehr BTC zu kaufen

Saylor hatte zuvor angedeutet, Strategy könnte eines Tages rund 7% des gesamten Bitcoin-Angebots besitzen. Ein deutlich größerer Anteil wäre jedoch in der Praxis schwierig zu realisieren.

Kritiker warnen vor Marktrisiken

Einige Analysten sagen, Saylor’s Plan hänge von einer starken Investorennachfrage ab. Das Unternehmen hat viele Bitcoin-Käufe über Wandelanleihen, Vorzugsaktien und Aktienemissionen finanziert.

Dieses Modell funktioniert in Bitcoin-Bullenmärkten gut. Allerdings könnte Volatilität zusätzlichen Druck erzeugen, wenn die Liquidität knapper wird oder das Anlegerinteresse nachlässt.

Aktuelle Berichte deuten zudem darauf hin, dass Strategy selektive Bitcoin-Verkäufe in Betracht ziehen könnte, um Dividenden zu steuern oder die Finanzierung zu verbessern. Das wäre ein weichere Strategie im Vergleich zu Saylor’s früherer „Nie verkaufen“-Botschaft.

Dennoch bleibt Saylor einer der lautesten institutionellen Unterstützer von Bitcoin. Seine neuesten Aussagen zeigen, dass sein Kern-Glaube unverändert bleibt: Bitcoin-Knappheit könnte das Asset im Zeitverlauf wertvoller machen.

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