Morgan Stanley erwartet, dass US-Aktien durch zyklische Aktienrotation angesichts nachlassender geopolitischer Spannungen wieder an Dynamik gewinnen

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Laut Morgan Stanley vom 15. Juni erwartet das Strategie-Team der Investmentbank, dass US-Aktien durch einen Branchen-Rotationseffekt in zyklische, wirtschaftssensible Titel, die sich während der Spannungen in der Region unterdurchschnittlich entwickelt hatten, zusätzlichen Rückenwind erhalten. Das Team, angeführt von Michael Wilson, nannte erhöhte Berichte über den Verkehr durch die Straße von Hormus sowie Anzeichen nachlassenden Drucks durch Zinssätze, Ölpreise und den Dollar als mögliche Auslöser dafür, dass Titel im unteren Bewertungsbereich die Marktführung übernehmen, nachdem die Gewinne zuvor stark in hochwachsenden Tech-Aktien konzentriert waren. Der S&P 500 liegt derzeit nur innerhalb von 2% seines Allzeithochs. Wilson bemerkte, dass die jüngsten Marktrücksetzer vor allem durch Rückgänge bei Chip-Aktien ausgelöst wurden, die mit einem nachlassenden Gewinn-Impuls zusammenhingen, nicht aber durch eine grundlegende Verschlechterung.
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