Laut einem Bericht der Red Star News zeigt eine Untersuchung zu betrügerischen Machenschaften mit Sitz in Myanmar, dass globale Telekom-Betrugsnetzwerke zunehmend auf KI-gestützte Automatisierung in Kombination mit grenzüberschreitenden Kryptowährungszahlungen setzen. Die kriminellen Netzwerke nutzen große Sprachmodelle wie OpenAIs ChatGPT und Googles Gemini, um mehrsprachige Social-Engineering-Skripte zu generieren sowie Identitätstäuschung und emotionale Manipulation in großem Umfang durchzuführen. Die Gelder werden über On-Chain-Zahlungen und internationale Kanäle zur schnellen Geldwäsche transferiert, was ein duales Modell aus „KI-gesteuerter Akquise plus Krypto-Abwicklung“ schafft, das hochautomatisiert und grenzüberschreitend skalierbar ist. Starlink ist dabei der primäre Internetdienstanbieter für diese Operationen.
OpenAI erklärte, dass der Missbrauch von ChatGPT durch Betrüger dem Verhalten legitimer Nutzer ähnele, was die Erkennung erschwere, wies jedoch darauf hin, dass die Sicherheitssysteme des Unternehmens monatlich rund 100.000 verdächtige Konten sperren. Google gab an, dass seine KI-Modelle Sicherheitsvorkehrungen enthielten, und betonte sein Engagement für eine „verantwortungsvolle KI-Entwicklung“, um den Missbrauch von Tools für Betrug und andere illegale Zwecke einzuschränken.