Nomura: Das Risiko im Nahen Osten könnte den Pfad für eine BOJ-Zinserhöhung stören, da die Marktpreise eine 75%ige Chance für Juni einpreisen

Laut Michio Saito, leitendem Volkswirt bei Nomura Capital Market Research, könnten Spannungen im Nahen Osten Japans Weg zu Zinserhöhungen verkomplizieren. Die Preisgestaltung am Swapsmarkt zeigt, dass Händler eine 75%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Juni und 92% bis Juli einpreisen. Saito – ein ehemaliger Schlüsselbeamter des japanischen Finanzministeriums – warnte jedoch, ein möglicher Konflikt mit dem Iran könnte die Ölpreise weiter nach oben treiben und damit Japans stark energieabhängige Wirtschaft belasten sowie die Zentralbank vorsichtiger machen. „Der Zeitpunkt ist da, oder zumindest sehr nahe“, so Saito, „aber ich bin unsicher, ob die Straße des geldpolitischen Ausschusses glatt verlaufen wird.“ Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe Japans stieg am 18. Mai kurzzeitig auf 2,8% – der höchste Stand seit 1996 – wie Saito sagte: Sie sei erhöht; eine Spanne von 2,0% bis 2,5% wäre eher angemessen.
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